RUSSLAND: „Die NATO steht an unseren Grenzen und erklärt uns zum Feind“: EUCOM, AFRICOM, CENTCOM, VJTF, NFIU, Atlantic Resolve, DEFENDER 2020/2021 – „Der Tod kommt aus Amerika“

US-Kriege im Mittleren- und Nahen Osten – Spezial Europa – Ukraine

2020/2021: Die angebliche „Ukraine-Invasion“ Russlands, eine der größten und gefährlichsten Fake-News-Kriegs-Propaganda-Kampagnen des Pentagon der letzten Jahre, ist die Folge der Erpressung der Ukraine mit dem EU-Assoziierungsabkommen, die in Aussicht gestellte NATO-Mitgliedschaft und dem CIA-Putsch von 2014 mit dem Maidan. Offenbar meinen US/NATO- und EU-Strategen nun, ihren jahrelang vorbereiteten Angriffskrieg gegen Russland beginnen zu können. Stellt sich nur die Frage, welche Lüge werden sich die ewigen Kriegstreiber diesmal einfallen lassen, um die Welt erneut in einen Krieg zu stürzen?

Als die politischen Führer der Europäischen Union – allen voran die Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der Außenminister Frank-Walter Steimmeier (SPD), begannen die Ukraine an die EU zu binden, kam es zu heftigen diplomatischen Verwerfungen mit Russland, dessen legitimen wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Interessen von Seiten Deutschlands, der EU und NATO erneut nicht berücksichtigt wurden. 

Das Assoziierungsabkommen wurde von 2007 bis 2011 ausgehandelt und am 21. März bzw. am 27. Juni 2014 unterzeichnet. Wesentliche Teile des Abkommens werden seit dem 1. November 2014 bzw. – in Bezug auf die vertiefte und umfassende Freihandelszone – seit dem 1. Januar 2016 vorläufig angewendet. 

Im Rahmen des Assoziierungsabkommens hat sich die Ukraine zu strukturellen Reformen in den Bereichen Demokratie, Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit, verantwortungsvolle Staatsführung, Handel und nachhaltige Entwicklung verpflichtet. Darüber hinaus sieht das Abkommen eine stärkere Zusammenarbeit in den Bereichen Umweltschutz, soziale Entwicklung und sozialer Schutz, Verkehr, Verbraucherschutz, Chancengleichheit, Bildung, Jugend und Kultur, Industrie und Energie vor. Mit dem Inkrafttreten des Abkommens wird die Zusammenarbeit in Bereichen wie Außen- und Sicherheitspolitik, Justiz, Steuern, Verwaltung der öffentlichen Finanzen, Wissenschaft und Technologie, Bildung und digitale Technologie neue Impulse erhalten.

Als 2014 der legitime Präsident der Ukraine Viktor Janukowitsch durch einen von der CIA-inszenierten und von der Obama-Regierung legitimierten Putsch gestürzt wurde, kam in Folge des Euromaidan eine US-Marionettenregierung mit Jazenjuk in Europa an die Macht, deren Regierungsmitglieder sich nach dem 2. Weltkrieg zum ersten Mal direkt auf das Dritte Reich beriefen. Frank Walter Steinmeier und die Bundesregierung stehen bis heute ganz fest an der Seite der Ukrainischen Nazi-Regierung

Sergei LawrowRussischer Außenminister im Dezember 2019

„In mehreren Wellen hat sich die NATO ausgedehnt – die die Quelle der Legitimität sein will. Ihre militärische Infrastruktur ist bis an die russischen Grenzen vorgedrungen, und sie hat intensiv ihre militärischen Potenziale in Osteuropa ausgebaut, ihre Rüstungsausgaben auf Rekordniveau gesteigert und schafft gleichzeitig ein Feindbild (von Russland). Das alles hat Spannungen provoziert, die wir seit den Jahren des Kalten Krieges nicht mehr kannten.“

Deutschland – US-Protektorat der USA in Europa

Die selbsternannte Völkerrechtlerin und deutsche Außenministerin Annalena Baerbock fordert tatsächlich Russland auf, seine Militäreinheiten auf eigenem Hoheitsgebiet zurück zu ziehen, zu deeskalieren und gleichzeitig verlegen die USA weitere Kampfjets nach Deutschland.

Annalena Baerbock, selbsternannte Völkerrechtlerin und für außenpolitische Fragen zuständige Vertreterin des US-Protektorates Deutschland in Europa

17.02.2022 – Mit RT DE besser informiert

USA verlegen F-35-Kampfjets nach Deutschland

Baerbock: „Es ist nun an Russland, den Weg der Deeskalation einzuschlagen“

NATO-Verteidigungsminister beschließen Vorbereitungen für die Stationierung neuer Battle Groups in Ost- und Südosteuropa und damit neue Hürden für Verhandlungen mit Russland.

17.02.2022 – German Foreigns Policy

BERLIN (Eigener Bericht) – Mit dem gestrigen Beschluss der NATO-Verteidigungsminister, neue Battle Groups in Ost- und Südosteuropa zu stationieren, stellt das Militärbündnis den Verhandlungen mit Moskau über Rüstungskontrolle und Sicherheitsgarantien in Europa neue Hürden in den Weg. Wie NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg bekräftigt, werden in den kommenden Wochen detaillierte Pläne für NATO-Kampftruppen in Rumänien, Bulgarien, Ungarn sowie der Slowakei erarbeitet. Deren Stationierung liefe erneut der NATO-Russland-Grundakte* zuwider, mit der die NATO im Mai 1997* die russischen Widerstände gegen ihre Osterweiterung besänftigen wollte; Moskau fordert aktuell ihre Einhaltung ein. Die neuen Battle Groups sind zudem in Bulgarien, Ungarn und der Slowakei heftig umstritten. Während neuer Streit heraufdämmert, zeichnen sich Lösungsansätze für den Konflikt in der Ostukraine und für die Auseinandersetzungen um die geplante NATO-Mitgliedschaft der Ukraine ab. Während der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj zugesagt hat, die Voraussetzungen für die Umsetzung des Minsker Abkommens zu schaffen, äußert er, der NATO-Beitritt der Ukraine sei womöglich nur „ein Traum“. ..

*NATO-Russland-Grundakte: Seit 1997* bestand bereits eine besondere Zusammenarbeit zwischen NATO und Russland auf Grundlage der NATO-Russland Grundakte. Darin heißt es u.a.: “ …Die Bestimmungen dieser Akte räumen der NATO oder Rußland in keinerlei Hinsicht ein Vetorecht über die Handlungen der jeweils anderen Seite ein, noch beeinträchtigen oder beschränken sie die Rechte der NATO oder Rußlands auf unabhängige Entscheidungsfindung und unabhängiges Handeln. Sie dürfen nicht als Mittel zur Beeinträchtigung der Interessen anderer Staaten dienen. […] Die Mitgliedstaaten der NATO und Rußland gehen davon aus, daß die Anpassung des KSE-Vertrags (Vertrag über Konventionelle Streitkräfte in Europa von 1990) dazu beitragen sollte, gleiche Sicherheit für alle Vertragsstaaten unabhängig von ihrer Mitgliedschaft in einem politisch-militärischen Bündnis zu gewährleisten, um sowohl die Stabilität zu wahren und zu stärken als auch weiterhin jede destabilisierende Erhöhung der Zahl der Streitkräfte in verschiedenen Regionen Europas und in Europa insgesamt zu verhindern.

*1997 (Vgl.: Die Bedrohungslüge Russland und NATO-Osterweiterung – 1999 – Polen; 1999 – Tschechien; 1999 – Ungarn; 2004 – Bulgarien; 2004 – Estland; 2004 – Lettland; 2004 – Litauen; 2004 – Rumänien; 2004 – Slowakei; 2004 – Slowenien; 2009 – Albanien; 2009 – Kroatien; 2017 – Montenegro; 2020 – Nord-Mazedonien // 1999 völkerrechtswidrige Jugoslawienkrieg – Deutschland an der Seite der USA)

USA bewaffnen Nukleareinheit in Deutschland mit „Dark Eagle“-Hyperschallraketen mit 6.000 km/h, um „Moskau in 21 Minuten zu überwältigen“

10.11.2021 – The Sun: DARK EAGLE IST GELANDET

Wenn die Raketen vollständig entwickelt und eingesetzt sind, werden sie in der Lage sein, 4.000 Meilen pro Stunde zu fliegen und Russland in nur 21 Minuten und 30 Sekunden zu treffen. Das 56. Artilleriekommando mit Sitz im Westbezirk von Mainz-Kastel wurde diese Woche im Rahmen einer Feierstunde von der US-Armee offiziell wieder in Dienst gestellt.

Die Entscheidung zur Reaktivierung erfolgt inmitten der wachsenden Besorgnis im Pentagon, dass Russland der NATO und den USA bei der Herstellung von Langstrecken-Artillerie-Raketen nachgefolgt ist.

Das Kommando wurde erstmals 1942 gegründet und kämpfte während des Zweiten Weltkriegs in Europa, wurde jedoch 1991 mit dem Fall der Sowjetunion deaktiviert.

06.12.20219 – RT DE

„… Wir sehen keine Bewegung in Richtung gegenseitiger Sicherheit, sondern die Bewegung in die Gegenrichtung. Es wird die Architektur der strategischen Stabilität zerstört, und der Sicherheitsraum wird in einzelne Fragmente gespalten. Man versucht, das Völkerrechtssystem durch die sogenannte ‚regelbasierte Ordnung‘, der außenpolitischen (Interessen), die eine kleine Gruppe von westlichen Ländern formuliert hat, zu ersetzen.

Es ist wichtig, diesen gefährlichen Trend zu unterbinden und die weitere Tendenz zur Konfrontation zu stoppen. Es bedarf einer positiven, gesamteuropäischen Agenda für den gesamten Komplex relevanter Themen, von der Bewältigung verschiedener Herausforderungen und Bedrohungen bis hin zur Ausrichtung der Integrationsprozesse in Eurasien. Die OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa*) könnte und sollte wegen ihres riesigen geografischen Umfangs und der allumfassenden Herangehensweise an das Thema Sicherheit, wegen des Konsensprinzips und des Kulturdialogs eine wichtige Rolle bei der Lösung dieser Aufgaben spielen. …“

*Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa von 1990 (OSZE)

Standing Army – Die geheime Strategie der US-Militärbasen

10.10.2012 – ZDF (aus ZDF-Mediathek entfernt)

„Standing Army – Die geheime Strategie der US-Militärbasen. Im Laufe des vergangenen Jahrhunderts haben die USA wie sonst keine Weltmacht in der Geschichte zuvor die Erde mit einem Netz von Militärstützpunkten umspannt. Diese Basen haben das Leben von Millionen verändert und sind doch für viele ein Rätsel. Heute gibt es mehr als 700 US-Basen in rund 130 Ländern rund um den Globus. Fast jeder einzelne Krieg, der von den USA geführt wurde, hat neue Militärbasen hinterlassen. Die Dokumentation erklärt die Strategie dahinter.“ (Dauer: 43:28)

US-Kriege im Mittleren- und Nahen Osten – Spezial Europa – Russland die Bedrohunglüge

„USA und Nato üben Angriffskrieg gegen Russland“ – Ex-Agent Rupp über westliche Großmanöver

13.03.2020 – Sputnik

Das Manöver „Defender 2020“ und andere Kriegsspiele gehören zur US-Konfrontationsstrategie gegen Russland. Über die Hintergründe hat der Ex-Nato-Mitarbeiter und Ex-DDR-Top-Agent Rainer Rupp am Mittwoch in Berlin aufgeklärt. Er hat deutlich gemacht, wie gefährlich der Aufmarsch und die Aufrüstung gegen Russland sind. […]

Offiziell hat Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg behauptet, die neuen Manöver würden sich nicht gegen Russland richten.

Rainer Rupp – Agent und Autor

Welchem andren Zweck sonst die größte Verlegung von US-Truppen in Europa nach Osten nach Ende des Kalten Krieges dienen würde, ist fraglich. Für Ex-Nato-Mitarbeiter Rupp ist die Stoßrichtung klar: Manöver wie „Defender 2020“ gehörten zu den Angriffsvorbereitungen von USA und Nato gegenüber Russland. […] „Für das Manöver wird hauptsächlich das Territorium des liquidierten Friedensstaates DDR benutzt“, so Rupp. […]

Wie gefährlich die US-Politik ist, machte der Nato-Experte mit dem Hinweis darauf deutlich, dass das Pentagon, das US-Kriegsministerium, Ende Februar einen Atomkrieg gegen Russland übte. Kurz danach habe US-Air-Force-General Tod Wolters, Chef des US-Europa-Kommandos, vor dem US-Senat zur Frage des Atomwaffeneinsatzes gegen Russland erklärt: „Ich bin ein Fan der Politik des flexiblen Erstschlags.“ Rupp fragte: „Hat irgendjemand eine Kritik von deutscher Regierungsseite und von den sogenannten, selbsternannten deutschen Qualitätsmedien gegen dieses nukleare Säbelrasseln unseres Verbündeten gehört oder gelesen?“

Der Ex-Nato-Mitarbeiter erinnerte nicht nur daran, dass das von US-Präsident Barack Obama verkündete Programm, die US-Atomwaffen zu modernisieren, weitergeführt wird. Auf Grundlage seiner Kenntnisse stellte er klar, dass die USA seit Jahrzehnten von einem Atomkrieg gegen Russland auf europäischem Boden ausgehen und diesen planen. Dabei seien die Armeen der anderen Nato-Staaten als „Kanonenfutter“ am Boden vorgesehen, während die eigenen Truppen möglichst geschont werden sollten. Dieses Muster zeige sich auch bei den gegenwärtigen Manövern, mit denen die Verbündeten in die US-Kriegsstrategie eingebunden würden. […]

Beleg für die aggressive Politik Washingtons gegenüber Moskau und Peking sind laut Rupp Aussagen von US-Kriegsminister Mark Esper auf der diesjährigen Münchner Sicherheitskonferenz (MSK). Nach dessen Worten bereiten sich die USA auf „Kriege mit hoher Intensität“ mit ihrem „Hauptherausforderer China und dann Russland“ vor. …“

Lesen Sie hier den gesamten Artikel auf Sputnik

So schaffte sich die NATO ihren notwendigen Feind

16.02.2020 – INFOsperber

Statt «Charta von Paris» mehr und mehr nur noch NATO

Ein ukrainischer und ein US-amerikanischer Soldat verbrüdern sich vor der Kamera © JMTG

„… Die «Charta von Paris», die im Rahmen der KSZE 1990 unterzeichnet wurde, der Vorgänger-Organisation der OSZE, war die Chance für ein künftig friedliches Europa. Das gegenseitige Vertrauen von West und Ost basierte aber vor allem auf dem persönlichen Vertrauen, das der damalige deutsche Bundeskanzler Helmut Kohl und der russische De-facto-Staatspräsident Michail Gorbatschow einander entgegen brachten. […]

1991, anlässlich des Kollapses der Sowjetunion, der die NATO eigentlich überflüssig machte, brauchte es einen Grund, dieses Militärbündnis aufrechtzuerhalten und die Milliarden-Aufträge für die Rüstungsindustrie in den USA und in Europa zu rechtfertigen: Es brauchte, entgegen der «Charta von Paris», wieder einen Feind. Russland, wo es immer noch eine kommunistische Partei gab, das Schreckgespenst der USA, war dazu der geeignete Kandidat. […]

In Russland entstand unter Boris Jelzin ein wahrhaftes Chaos, das im Rahmen der Privatisierungen viele Menschen an den Rand der Armut brachte und andere, die Cleveren und Rücksichtslosen, zu Milliardären werden ließ. Vor allem aber war es US-Präsident Bill Clinton, der zu Beginn seiner zweiten Amtszeit mit dem Gedanken liebäugelte, die NATO in Europa bis an die Grenzen Russlands zu erweitern. Der schon damals bekannte US-amerikanische Historiker und ehemalige US-Botschafter in Russland George F. Kennan erfuhr davon und warnte im Jahr 1997 eindrücklich vor einem solchen Schritt: «Die Meinung ist, offen gesagt, dass eine NATO-Erweiterung (Richtung Osten, Red.) der verhängnisvollste Fehler der amerikanischen Politik in der ganzen Zeit seit dem Kalten Krieg wäre.»

[…]

Im Jahr 1999 machte die NATO mit den «humanitären» Bombardierungen in Jugoslawien auch klar, dass es sich bei dieser Organisation nicht um ein Verteidigungsbündnis handelte, sondern um ein Militärbündnis, um mit gemeinsamer Waffengewalt auch außerhalb der Mitgliedsländer politische Ziele durchzusetzen: In Jugoslawien war vor den Bombardierungen kein NATO-Mitglied betroffen oder gar in die dortigen ethnischen Konflikte involviert und es lag keine Ermächtigung von Seiten der UNO zu einem militärischen Eingreifen vor. …“

19.12.2019 – RT

„… In den baltischen Staaten und in Polen, im Schwarzen Meer und in der Ostsee nehmen die Militäraktivitäten und die Intensität der Militärübungen des Bündnisses zu. Ihre Szenarien weisen darauf hin, dass sich die NATO zielbewusst darauf vorbereitet, ihre Truppen an einem großen Militärkonflikt einzusetzen. […]

Die Handlugen der Allianz steigern die Spannungen und senken das Niveau der Sicherheit auf der Kontaktlinie Russland-NATO. Das Risiko gefährlicher Vorfälle im Militärbereich zu verringern, soll die wichtigste Richtung im Dialog zwischen Russland einerseits und den USA und der NATO andererseits bleiben. …“

EUCOM und AFRICOM – die US-Regionalkommandos in Deutschland

Das Pentagon hat den Erdball in sechs Regionalkommandos aufgeteilt, denen jeweils alle US-Teilstreitkräfte in ihren Befehlsbereichen unterstehen. Vier der US-Regionalkommandos (NORTHCOMSOUTHCOMPACOMCENTCOM), sind in den USA angesiedelt. Zwei residieren außerhalb der Vereinigten Staaten und zwar in Deutschland.

So sind das EUCOM in den Patch Barracks und das AFRICOM in den Kelley Barracks in Stuttgart stationiert.

Dem Regionalkommando EUCOM, das alle US-Einheiten in Europa befehligt, sind die Hauptquartiere der in Europa stationierten Kontingente der U.S. Air Force, der U.S. Army, der U.S. Navy, des U.S. Marine Corps und der U.S. Special Forces unterstellt. EUCOM koordiniert und stellt von Stuttgart aus, dem CENTCOM in Tempa (Florida) Truppen aller Teilstreitkräfte für die völkerrechtswidrigen Angriffskriege im Irak und in Afghanistan zu Verfügung.

Dem Regionalkommando AFRICOM ist die 17th Air Force, die noch auf der US-Air Base Ramstein stationiert ist, als Lufttransport-Einheit zugeordnet. Als Bodentruppe steht ihm die in Vicenza in Italien angesiedelte Southern European Task Force / SETAF zur Verfügung, die sich neuerdings auch als U.S. Army Africa (Vereinigte Staaten – Armee Afrika) bezeichnet.

Deutscher Bundestag: Militärische Einrichtungen und Bewegungen in Ostdeutschland

03.07.2019 – Deutscher Bundestag Drucksache 19/11336

Kleine Anfrage Die LINKE

„Seit dem Beginn der Spannungen in der Ukraine im November 2013, den kriegerischen Auseinandersetzungen im Osten des Landes, der Abspaltung und Eingliederung der Krim in die Russische Föderation, sowie der Entscheidung der NATO, auf diese Entwicklungen militärisch zu reagieren, werden die ostdeutschen Bundesländer aus Sicht der Fragesteller verstärkt zu einem Schauplatz für Gefechtsübungen und zu einer Drehscheibe für Militärbewegungen, die in dieser Massivität seit dem Ende des Kalten Krieges im Jahr 1990 einmalig sind.

Diese Entwicklung steht nach Ansicht der Fragesteller im offensichtlichen Widerspruch zu Mehrheiten in den ostdeutschen Bundesländern, die die NATO, zumindest aber ihr Agieren gegenüber Russland klar ablehnen (Pew Research Center 2015YouGov 2017, Civey 2018). In Ostdeutschland stationierte Bundeswehrkräfte werden weiterhin schwerpunktmäßig z. B. für die NATO-Speerspitze (VJTF), und im Rahmen der Enhanced Forward Presence (eFP) unmittelbar an der Westgrenze Russlands eingesetzt. Aus Sicht der Fragesteller bleibt zu fragen, ob bestimmte militärische Einrichtungen und Bewegungen internationale Verträge, wie z. B. den 2+4-Vertrag aus dem Jahre 1990, verletzen. […]

Auch militärische Übungen auf dem Gebiet der fünf ostdeutschen Bundesländer werden offensichtlich intensiviert. Auch die seit 2014 steigende Intensität von militärischen Übungsflügen sowohl in der Sächsischen Schweiz als auch über Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern (s. z. B. Bundestagsdrucksachen 18/1057318/10783 und 18/11299) muss daher im Kontext des Vorgehens gegenüber Russland gesehen werden. …“

Das Säbelrasseln zwischen Russland und NATO (Osterweiterung)

24.06.2019 – ARD – Panorama | NDR (Dauer: 10:28)

NATO-Ost-Erweiterung & DEUTSCHLAND

US-Kriege im Mittleren- und Nahen Osten – Spezial Europa – NATO-Osterweiterung

Die NATO-Osterweiterung und der 2+4 Vertrag: Sowjetunion, DDR, BRD, USA, Frankreich, Großbritannien und die neue Militarisierung Deutschlands. NATO-Osterweiterung, Putins Rede 2001 vor dem Bundestag.

Manöver-Medienspiegel DEFENDER

DEFENDER 2021

15.01.2021 – Heise

Deutsche Beteiligung in Rumänien und Ungarn. Einsatzfähigkeit der USA in Europa wird geprobt. Spannungen mit Russland nach Truppenverlegung nach Ost-Europa

Die Bundeswehr wird sich mit 430 Soldatinnen und Soldaten an dem US-Manöver Defender Europa 2021 beteiligen, das vom 1. Mai bis zum 14. Juni 2021 geplant ist. Die Kosten für die deutsche Teilnahme beziffert das Verteidigungsministerium nach Telepolis-Informationen auf bisher 2,9 Millionen Euro. Deutsche Kräfte sollen von Manöverbeginn bis zum 9. Juni in Rumänien und Ungarn den Einsatz von Nato-Kräften in Europa proben.

Mit den Defender-Europe-Manövern trainiert die US-Armee die schnelle Verlegbarkeit größerer Truppenteile über den Atlantik und durch Europa. Dabei geht es in erster Linie um die Verstärkung der Ostflanke der Nato, was zuletzt zu Kritik aus Russland geführt hat. Zeitgleich zu Defender Europa 2021 findet im pazifischen Raum das Manöver Defender Pacific 2021 statt.

Deutschland werde bei den US-Übungen „aufgrund seiner geostrategischen Lage im Herzen Europas zur logistischen Drehscheibe“, schrieb die Bundeswehr schon über die entsprechende Übung Defender Europe 2020 im vergangenen Jahr.

Mit den Manövern geben die USA „ein deutliches Bekenntnis zur Sicherheit Europas“, hieß es von dieser Seite zudem. Gleichzeitig zeige die Übung, dass europäische Partner gemeinsame Vorhaben verlässlich unterstützten und umsetzten.

Nach Telepolis-Informationen beteiligt sich Deutschland an dem US-Manöver in diesem Jahr nach bisheriger Planung durch das Erbringen von Unterstützungsleistungen beim Transit multinationaler Kräfte sowie der Verlegung von US-Streitkräften und von US-Material aus Depots der USA in Deutschland.

Allerdings lägen derzeit noch keine konkreten Anforderungen solcher Unterstützungsleistungen vor, so ein Sprecher des Verteidigungsministeriums. Die Bundeswehr werde nach bisheriger Planung mit den rund 430 Soldatinnen und Soldaten einer Niederländisch-Deutschen Air Manoeuvre Task Force, einer Medical Task Force sowie zwei Transportflugzeugen A400M an Defender-Europe-2021 teilnehmen.

2020 war größtes US-Manöver in Europa seit 25 Jahren geplant

Im vergangenen Jahr sollte das Defender-Europe-Manöver 2020 mit allein schon 29.000 US-Soldatinnen und -Soldaten fünfmal so groß wie die übliche Truppenrotation werden. Es wäre die größte Truppenverlegung der USA nach Europa seit 25 Jahren gewesen (Großmanöver Defender 2020: Deutschland im Auge des Sturms). Doch dann kam die Corona-Pandemie und die Planungen mussten fallengelassen werden.

Die USA schickten am Ende aber nur 5.000 bis 6.000 Einsatzkräfte nach Europa, die Bundeswehr sagte im März die Teilnahme an einer gemeinsamen Übung auf dem Nato-Truppenübungsplatz in Bergen im Süden der Lüneburger Heide ab. Im Juli kamen dann dennoch US-Soldaten zu Einsatztrainings nach Bergen.

Die Internetseite augengeradeaus.net berichtete damals, die US-Armee habe nach dem Aussetzen der Übung mitgeteilt, dass die bereits nach Europa verlegten Soldaten einen Teil der Manöver „weitgehend planmäßig durchführen würden“, etwa auf dem polnischen Übungsplatz Drawsko Pomorskie. „Allerdings findet dieser Teil, die Exercise Allied Spirit, nur mit US- und polnischen Soldaten statt, so Thomas Wiegold von der auf sicherheits- und verteidigungspolitische Themen spezialisierten Seite.

Generalleutnant Jürgen Weigt zog gegenüber der ARD damals dennoch eine positive Bilanz: „Die Übung hat für uns etwa anderthalb Jahre vorher begonnen, in zahlreichen Abstimmungsgesprächen. Alles in allem kann ich nur sagen, dass wir auf diese Aufgabe vorbereitet sind.“ Dies habe sich auch in der erfolgreichen Verlegung von rund 90 Prozent des Materials gezeigt.

Ungeachtet der andauernden Corona-Pandemie sollen die Übungen von dem Europa-Kommando der US-Armee (USAREUR) mit jährlich wechselndem geographischem Schwerpunkt durchgeführt werden. In den geraden Jahren liegt dieser im nördlichen, in den ungeraden Jahren im südlichen Bündnisgebiet der NATO.

„Nach aktuellem Planungsstand findet ergänzend zu den Verlegungen von Personal und Material in Deutschland im Rahmen von Defender-Europe-2021 eine Gefechtsstandübung unter Leitung des USAREUR statt, so der Sprecher des Verteidigungsministeriums. (Harald Neuber)

DEFENDER 2020

„Defender 2020“: Nato-Mächte bereiten Krieg gegen Russland vor

07.10.2019 – WSW

Im kommenden Jahr werden Streitkräfte aus 17 Nato-Staaten, darunter die USA und Deutschland, das Großmanöver „Defender 2020“ durchführen. Mit dem größten militärischen Aufmarsch in Europa seit 25 Jahren bereitet sich das westliche Militärbündnis auf einen Krieg gegen die Nuklearmacht Russland vor, die ihrerseits riesige Militärmanöver* abhält.

Wie das Verteidigungsministerium den Obleuten des Verteidigungsausschusses am Dienstag mitteilte, wird das US-Militär zwischen April und Mai die Verlegung einer vollständigen Division nach Polen und ins Baltikum vornehmen. Insgesamt 37.000 Soldaten sollen daran teilnehmen, bis zu 20.000 davon sowie Panzer und Militärgerät sollen aus den USA über den Atlantik gebracht werden.

Ziel der „Übung“ sei es, eine „schnelle Verlegbarkeit größerer Truppenteile über den Atlantik und durch Europa“ zu proben, um „sicherzustellen, dass die entsprechenden Verfahren im Krisenfall funktionieren“. „Dreh- und Angelpunkt“ der Mobilmachung der US-Streitkräfte sollen dabei Deutschland und die Bundeswehr sein. …“

*2018 – Massiver Nato-Aufmarsch und größtes russisches Militärmanöver seit Zweitem Weltkrieg

Nato-Manöver Defender 2020 startet: Das sind die Routen der 40.000 Soldaten – und das sind die Kosten

21.02.2020 – Der Tagesspiegel

Das Manöver „Defender 2020“ rollt auf Deutschland zu – erste US-Panzer sind da. Bald ist mit Behinderungen zu rechnen. Wie wird Russland reagieren?
Routen DEFENDER 2020

ange Güterzüge. Nächtliche Transportkolonnen auf den Autobahnen. Panzer auf Binnenschiffen im Ruhrgebiet. So beschreibt die Bundeswehr selbst die sichtbarsten Auswirkungen des Manövers „Defender Europe 2020“ auf Deutschland, der größten Truppenverlegung der USA nach Europa seit 25 Jahren. Denn Deutschland wird als „Drehscheibe“ im Zentrum der Übung stehen.

Am Freitag ist die heiße Phase der Übung gestartet: Nach mehrwöchiger Fahrt über den Atlantik treffen die ersten Panzer und anderes Gerät von rund 20.000 Soldaten aus den USA in Bremerhaven ein. Von dort werden Material und Soldaten über Straßen und Schienen transportiert. Dass aber Panzer über die Straßen rollen, ist nicht geplant. Auf dem Flughafen in Hamburg treffen die ersten US-Soldaten ein. …“

Atlantic Resolve

Atlantic Resolve: Seit April 2014 durchqueren aufgrund des Ukrainekonflikts unzählige Konvois des US-Militärs – kommend aus den USA, Westeuropa und Deutschland bis an die Grenzen Russlands. Im Rahmen der Operation „Atlantic Resolve“ werden permanent US-Kampfeinheiten, Ausrüstung und Kriegsgerät rotationsmäßig in östlichen NATO-Ländern gelagert und stationiert, um der angeblichen „Bedrohung durch Russland“ zu begegnen. Mit der Operation Atlantic Resolve unterstützt die US-Armee seit 2014 die NATO-Mitglieder Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien und Ungarn.

US Army Europe

Seit April 2014 führt die US Army Europe die Landbemühungen des US-Verteidigungsministeriums an, indem sie Einheiten mit Sitz in den USA für jeweils neun Monate nach Europa holt. Atlantic Resolve bietet diesen Rotationseinheiten die Möglichkeit, Bereitschaft zu schaffen, die Interoperabilität zu verbessern und die Bindung zwischen Verbündeten und Partnermilitärs durch multinationale Schulungsveranstaltungen zu stärken.

Es gibt drei Arten von Atlantic Resolve-Rotationen: Panzer-, Luftfahrt- und Erhaltungs-Taskforce. Diese Drehungen werden von der 1 beaufsichtigt st Infantry Division (Forward), ein regional ausgerichteten Hauptsitz in Poznan, Polen.

Es gibt ungefähr 6.000 Soldaten, die zu einem bestimmten Zeitpunkt an Atlantic Resolve teilnehmen und Operationen und Übungen in 17 Ländern durchführen. Diese Entsendung bereiter, kampfrechtlicher US-Streitkräfte nach Europa zur Unterstützung von Atlantic Resolve ist ein Beweis für das starke und unermüdliche Engagement der USA für die NATO und Europa.

VJTF – Speerspitze der NATO und die Bundeswehr

 @Bundeswehr/Marco Dorow

Die als NATO-North Atlantic Treaty Organization-Speerspitze bekannte Very High Readiness Joint Task Force (VJTFVery High Readiness Joint Task Force) ist Teil der Deutschland war als Rahmennation bereits an der Aufstellung der Very High Readiness Joint Task Force (VJTFVery High Readiness Joint Task Force) maßgeblich beteiligt. Die Speerspitze ist Teil des Readiness Action Plans des Bündnisses für eine erhöhte Einsatzbereitschaft, der beim NATONorth Atlantic Treaty Organization-Gipfeltreffen in Wales 2014 beschlossen wurde. Die Anforderung: innerhalb von 48 bis 72 Stunden einsatzbereit an jedem Ort zu sein, wo die Truppe jeweils benötigt wird.. Mit der VJTFVery High Readiness Joint Task Force kann die NATO-North Atlantic Treaty Organization noch schneller und flexibler auf sicherheitspolitische Entwicklungen reagieren.

5.000 Soldaten in höchster Bereitschaft

Deutschland war als Rahmennation bereits an der Aufstellung der Very High Readiness Joint Task Force (VJTFVery High Readiness Joint Task Force) maßgeblich beteiligt. Die Speerspitze ist Teil des Readiness Action Plans des Bündnisses für eine erhöhte Einsatzbereitschaft, der beim NATONorth Atlantic Treaty Organization-Gipfeltreffen in Wales 2014 beschlossen wurde. Die Anforderung: innerhalb von 48 bis 72 Stunden einsatzbereit an jedem Ort zu sein, wo die Truppe jeweils benötigt wird.

Die Unterstützer der NATO-Speerspitze VJTF – Bundeswehr

19.07.2018 – Bundeswehr (Dauer: 05:02)

Die VJTFVery High Readiness Joint Task Force gehört mit ihren rund 5.000 Soldatinnen und Soldaten in höchster Bereitschaft zur NATONorth Atlantic Treaty Organization Response Force (NRFNATO Response Force), einer Eingreiftruppe für weltweite Einsätze, bestehend aus Land-, Luft -, See- und Spezialkräften. Im Rahmen der von der NATONorth Atlantic Treaty Organization beschlossenen Anpassungs- und Rückversicherungsmaßnahmen wurde auch die NRFNATO Response Force verstärkt. Bis zu 40.000 Soldatinnen und Soldaten soll die NRFNATO Response Force in Zukunft umfassen.

Umsetzung des Rahmennationen-Konzeptes

Auf Rotationsbasis (siehe Atlantic Resolve sic) stellen die Bündnismitglieder Truppen für die Speerspitze zur Verfügung. Die Bundeswehr wird 2019 wieder eine führende Rolle in der VJTFVery High Readiness Joint Task Force übernehmen. Bis zum Jahr 2022 wurden innerhalb der NATO-North Atlantic Treaty Organization die Führungsnationen für die Speerspitze festgelegt.

Auf Rotationsbasis (siehe Atlantic Resolve sic) stellen die Bündnismitglieder Truppen für die Speerspitze zur Verfügung. Die Bundeswehr wird 2019 wieder eine führende Rolle in der VJTFVery High Readiness Joint Task Force übernehmen. Bis zum Jahr 2022 wurden innerhalb der NATO-North Atlantic Treaty Organization die Führungsnationen für die Speerspitze festgelegt.

Die VJTFVery High Readiness Joint Task Force ist Teil der NATO-North Atlantic Treaty Organization Response Forceten. Hier greift das sogenannte Rahmennationen-Konzept. Die Idee dahinter: Multinationale Verbände werden von einem der größeren NATO-North Atlantic Treaty Organization-Partner „getragen“, weitere Armeen und Kontingente stellen ergänzende Schlüsselfertigkeiten in diesem Rahmen mit zur Verfügung. Dieses „Framework Nations Concept“ (FNCFramework Nations Concept) ermöglicht die europäische Verteidigungskooperation.

Ausbau der NATO-North Atlantic Treaty Organization-Infrastruktur

Darüber hinaus wurden NATO-North Atlantic Treaty Organization Force Integration Units (NFIUNATO Force Integration Units) in Osteuropa eingerichtet, um zum Beispiel den Einsatz von Reaktionskräften zu erleichtern und die künftige Vorauseinlagerung von militärischem Material und Gerät zu koordinieren. Die NFIUNATO Force Integration Units‘s sollen logistische Netzwerke, Transportknotenpunkte und unterstützende Infrastruktur identifizieren, um eine schnelle Reaktionsgeschwindigkeit zu gewährleisten.

Geführt werden diese Verbindungseinheiten vom Multinationalen Korps Nordost in Stettin, dessen Bereitschaftsgrad ebenfalls mit dem NATO-North Atlantic Treaty Organization-Aktionsplan erhöht wurde. Das Korps ist Bestandteil der NATO-North Atlantic Treaty Organization-Streitkräftestruktur in Europa. Der Stab, der im Frieden keine Truppen führt, ist befähigt zur Führung von multinationalen Großverbänden im Rahmen der Bündnisverteidigung der NATO-North Atlantic Treaty Organization, zur Beteiligung an Friedenserhaltenden Operationen und zur Hilfeleistung bei Naturkatastrophen. Deutschland, Dänemark und Polen gehören zu den Gründungsnationen des 1999 aufgestellten Korps.

Quelle: Bundesministerium für Verteidigung

„Der Tod kommt aus Amerika“

Über die Kriegsverbrechen der USA und NATO-Staaten

1964 – William R. Polk, Historiker, Diplomat und Berater von Präsident John F. Kennedy

„Wenn man die Anzahl der Kriege zusammenzieht, die asymmetrischen und verdeckten Kriege eingeschlossen, dann gab es praktisch in jedem Jahr der amerikanischen Geschichte Krieg“ 

13.03.2015 – NachDenkSeiten

„Der Tod kommt aus Amerika“ und die Bestätigung kommt durch den Chef von STRATFOR selbst! (Dauer: 12:52)

Russland – die US/NATO/EU-Bedrohungslüge

Vergleich Russland vs. Deutschland und EU-NATO-Länder

„… Entgegen den NATO- und EU-Narrativen im Kontext der russischen „Krim-Annexion“ bzw. angeblichen militärischen Einmischung Russlands in der Ost-Ukraine, von westlichen Qualitätsmedien seit 2014 ununterbrochen propagiert, hat die Russische Föderation, keines der NATO-Länder im Sinne des Gewaltverbotes der UN-Charta bedroht, militärisch angegriffen oder gar besetzt. Trotz exorbitanter militärischer Übermacht, wurden in Europa die Nicht-NATO-Staaten Finnland, Irland, Österreich, Schweden und die Schweiz, ebenfalls nicht in das russische Staatsgebiet einverleibt bzw. russische Marionetten-Regierungen – anders als bei den USA, sonst wo auf der Welt, etabliert. …“

Folgen der NATO-Osterweiterung

In den 41 Jahren des Bestehens der NATO, von 1949 bis 1990, gab es lediglich drei neue Bündnismitglieder: 1952 Griechenland und die Türkei, 1955 trat schließlich Deutschland bei.

In den 30 Jahren nach 1990 – mit dem Zusammenbruch der UdSSR (1922 bis 1991) und Auflösung des Warschauer Paktes (1951 bis 1991),  traten ab 1999 mit Stand Februar 2020 – trotz dem Versprechen von 1990 der US- und BRD-Regierungen, keine NATO-Osterweiterung zu beabsichtigen, 14 ehemalige Teilnehmerstaaten des 1991 aufgelösten Warschauer Paktes der NATO bei.

Würde das Kräfteverhältnis von 2019 zwischen NATO und Warschauer Pakt zugrunde gelegt werden, hätte somit die UdSSR respektive heute die Russische Föderation, ~ 50 % seiner wehrfähigen Truppenstärke, nach Auflösung des Warschauer Paktes, verloren. 

Der NATO von 1990 mit seinen 156,7 Mio. wehrfähiger Soldaten, würden heute im Ernstfall 44,6 Mio. wehrfähige Soldaten des Warschauer Paktes gegenüber stehen. Mit der NATO-Osterweiterung (Stand: 02-2020) sind nach heutiger Rechnung 22,4 Mio. wehrfähige Soldaten des ehemaligen Warschauer Paktes auf die Seite der NATO übergegangen.

Somit ergibt sich im Jahr 2019 ein NATO-Russland-Kräfteverhältnis von gesamt 201,3 Mio. wehrfähigen Soldaten:

  • NATO 179,1 Mio. (2019 = 88,9 % / 1990 = 77,8 % bei 156,7 Mio.)
  • Russland 22,2 Mio. (2019 = 11,0 % / 1990 = 22,2 % bei 44,6 Mio.)

ohne bündnisfreie Partner der NATO bzw. Russland zu berücksichtigen. 

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Ein Kommentar zu „RUSSLAND: „Die NATO steht an unseren Grenzen und erklärt uns zum Feind“: EUCOM, AFRICOM, CENTCOM, VJTF, NFIU, Atlantic Resolve, DEFENDER 2020/2021 – „Der Tod kommt aus Amerika“

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