ZEITZEUGEN ERINNERN SICH! Cottbus, am 1. September 2025 zum Antikriegstag!
Der Antikriegstag erinnert an den Beginn des Zweiten Weltkriegs, als deutsche Streitkräfte am 1. September 1939 in Polen einmarschierten. Am Ende dieses wahnsinnigen Krieges, der am 8./9. Mai 1945 endete, wurden über 60 Millionen Menschen getötet, viele weitere wurden verstümmelt, erlitten Traumata, die sie bis an ihr Lebensende begleiteten, oder waren auf der Flucht – und das weltweit.
Unfassbare Zerstörungen, bei denen materielle, kulturelle und geistige Schätze der Menschheit verloren gingen, machten Jahrzehnte des Wiederaufbaus notwendig. Bis heute bedrohen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg das Leben der Menschen in den damaligen militärischen Zielgebieten der alliierten Streitkräfte.
Die meisten Opfer gab es durch den Überfall Nazi-Deutschlands auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941. Dabei fielen 27 Millionen Menschen aus den Republiken der damaligen UdSSR in Europa zum Opfer. Der Krieg, den Deutschland über die Welt brachte, kam mit voller Härte zurück in die Hauptstadt des NS-Regimes, nach Berlin!
Helene Dubrau (91 Jahre) und Dr. Dietrich Löeff (88 Jahre), die beide die Bombardements jener Zeit in Cottbus überlebt haben, sprechen ihre Mahnung und Forderungen an die heutigen und kommenden Generationen aus: „kriegstüchtige Politiker selber an die Front“ bzw. „Wir müssen den Frieden erhalten!”
AUS DER REIHE GEGEN DAS VERGESSEN!

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