Mai 1945 in Berlin – Ewige Ehrfurcht vor den Soldaten der Roten Armee!

Mai 1945 in Berlin - Ewige Ehrfurcht vor den Soldaten der Roten Armee!

BERLIN 2025: Der umstrittene rechtsoffene deutsche Polizeistaat und das Gedenken an die Befreier vom Faschismus – Demokratie geht anders!

Vor den Gedenktagen zum Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 hat die Berliner Polizei per Allgemeinverfügung zahlreiche Verbote erlassen. So ist es vom 8. bis zum 9. Mai (und am 03. Mai auch, sic!) im Umfeld sowie in und an den Sowjetischen Ehrenmalen Treptow, Tiergarten und Schönholzer Heide explizit untersagt, Symboliken und Kennzeichen zu zeigen, die geeignet sind, den Russland-Ukraine-Krieg zu verherrlichen.

Des Weiteren dürfen militärischen Uniformen und -teile sowie militärische Abzeichen nicht getragen werden. Auch dürfen die Buchstaben „V“ oder „Z“ (russischer Militärsymbole) nicht gezeigt werden. Das Gleiche gilt für Sankt-Georgs-Bänder, Flaggen und Fahnen mit russischem Bezug. Zusätzlich dürfen keine Marsch- und Militärlieder abgespielt beziehungsweise gesungen werden. (Quelle: RBB / Foto Rote Armee, 09.05.2022 – Rüdiger Willke, Berlin-Treptow)

Jeder hat Anspruch auf alle in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten, ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Anschauung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand.

Des weiteren darf kein Unterschied gemacht werden auf Grund der politischen, rechtlichen oder internationalen Stellung des Landes oder Gebietes, dem eine Person angehört, gleichgültig ob dieses unabhängig ist, unter Treuhandschaft steht, keine Selbstregierung besitzt oder sonst in seiner Souveränität eingeschränkt ist. (Quelle: AEMR, Art. 2)

Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. … (Quelle: Art. 3.3, Grundgesetz Deutschland)

Das behördlich verordnete Verbot, Fahnen, Abzeichen, Symbole oder historische Uniformen zu tragen bzw. Musik abzuspielen – alles mit russischem Bezug – stellt eine extreme und rechtswidrige Einschränkung der Meinungsäußerung dar.

Diese mittlerweile zur Angewohnheit gewordenen staatlichen Eingriffe in die Rechte der Menschen – insbesondere das Recht der freien Meinungsäußerung – sind weder durch die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (AEMR, Art. 19) noch durch das Grundgesetz Deutschlands (GG, Art. 5) gedeckt und stellen eine erhebliche Verletzung von unveräußerlichen Grundrechten der Bürger dar.

Ein Verhalten des deutschen Staates gegenüber seinen Einwohnern, welches gewöhnlich faschistoiden Autokratien und diktatorischen Regierungen zuzuschreiben ist!

Mathias Tretschog – Freier Journalist

»Hier in Berlin können zwar russische Nazis mit allen Emblemen ihrer Gesinnung, mit Schild und Schwert und Wolfsangel demonstrieren. Aber am Tag des Sieges die sowjetische Flagge zeigen, das geht nicht.«

Alexander King, BSW-Abgeordneter – 03.04.2025, neues Deutschland

Produktion Freie Presse News (Dauer: 19:21)

INHALTSVERZEICHNIS

  1. 03. Mai 2025 – Sowjetisches Ehrenmal im Tiergarten
  2. 08. Mai 2025 – Sowjetisches Ehrenmal in Berlin-Treptow
  3. 09. Mai 2025 – Sowjetisches Ehrenmal in Berlin-Treptow
  4. 09. Mai 2025 – Sowjetisches Ehrenmal im Tiergarten
  5. 09. Mai 2020 bis 2024 – Dokumentationssammlung Tag des Sieges in Berlin
  6. 09. Mai 2025 – Berlin, Pariser Platz: Kunstaktion für Frieden
  7. 09. Mai 2025 – Berlin, Pariser Platz, Mahnwache gegen Atomwaffen mit IPPNW
  8. LITERATUREMPFEHLUNGEN
  9. Doku-Serie „The Unknown War“ mit Burt Lancaster von 1978
Sowjetisches Ehrenmal Tiergarten (Советский мемориал Тиргартен)

Straße des 17.Juni, 10785 Berlin

Berlin, Straße des 17. Juni: Um das Monument befinden sich die Grabstätten von rund 2.500 sowjetischen Soldaten, die in der letzten finalen Schlacht des Zweiten Weltkriegs in Berlin ihr Leben ließen. Viele von ihnen sind wahrscheinlich auch bei der Erstürmung des nur 300 Meter entfernt liegenden Reichstages gefallen.

Produktion Freie Presse News (Dauer: 35:28)

Sowjetisches Ehrenmal im Treptower Park

Sowjetisches Ehrenmal im Treptower Park: Das Ehrenmal ist die letzte Ruhestätte für über 7.000 der rund 80.000 sowjetischen und polnischen Soldaten, die bei der Operation Berlin vom 16. April bis zum 2. Mai 1945 gefallen sind.

Ergib dich nicht der Stimmung dessen, der dich beleidigt, und folge nicht dem Weg, auf den er dich schleppen möchte.

Marcus Aurelius Antoninus Augustus, 121 – 180

Vorab-Anmerkungen zu den Dokumentationen am 08. und 09. Mai in Berlin und den provokativen sowie aggressiven Auftreten von Anhängern des Bandera-NAZI-Regimes der Ukraine anlässlich der Feierlichkeiten zum 80. Tag des Sieges der Völker der Sowjetunion über NAZI-Deutschland.

08. Mai Anhänger von Bendera-Nazis zum Tag des Sieges in Berlin

NATO-Ausbilder bildeten 2021 Neonazi-Soldaten des Asow-Bataillons aus

DEUTSCHLAND UND SEINE NAZIS
Suchet, so werdet ihr finden! (Matthäus 7,7)

08.05.2020 – BZ: Kein Wort über die Rote Armee / 12.03.2021 – Anti-Spiegel: Russisches Außenministerium: „Deutsche Regierung stuft Russland als Feind ein“ / 03.05.2021 – BZ: Keine Gedenkstunde zum 80. Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion / DEUTSCHLAND UND SEINE NAZIS – Suchet, so werdet ihr finden! (Matthäus 7,7)

Produktion Freie Presse News (Dauer: 29:46)

Produktion Freie Presse News (Dauer: 45:33)

Produktion eingeSCHENKt.tv (Dauer: 20:55)

Produktion VirtusProductionTV – Эхо Победы. 80 лет Победы над фашизмом | Трептов-парк | Документальный фильм 2025

Produktion Freie Presse News (Dauer:16:08)

Produktion: Mathias Tretschog – 9. Mai 2020 bis 9. Mai 2024 – Doku-Serie zum Tag des Sieges

09. Mai 2020 bis 09. Mai 2024: Tag des Sieges – US-Kriege im Mittleren- und Nahen Osten / Europa Spezial

BERLIN – European Peace Project am 9. Mai – Kunstaktion für Frieden

Die Initiatorin des Friedensprojektes ist die Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. Ulrike Guérot. Es fand am 09. Mai 2025 dezentral zwischen Lissabon und Moskau, Helsinki und Athen sowie im Internet statt. Am 9. Mai 2025 genau um 17 Uhr wurde das Manifest vor der US-Botschaft in Berlin vorgelesen.

Bürgerdiplomatie: Die Bürger Europas werden aufgerufen, am 9.Mai 2025 um 17 Uhr in allen europäischen Ländern ein Manifest für den Frieden zu verlesen. Aus dem Manifest:

Heute, am 9. Mai 2025 – genau 80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, der 60 Millionen Menschen das Leben kostete, darunter 27 Millionen Sowjetbürgern, erheben wir, die Bürgerinnen und Bürger Europas, unsere Stimmen! Wir schämen uns für unsere Regierungen und die EU, die die Lehren des 20. Jahrhunderts nicht gelernt haben.

Ermutigend: Es werden viele Menschen sein, die sich am 9.Mai 2025 um 17.00 an dieser internationen Kunstaktion beteiligen und als Einzelpersonen oder Gruppen und Organisationen das Manifest für den Frieden verlesen. Denn schon einen Tag nach Veröffentlichung des  Aufruf zu dieser gemeinsamen Aktion am 25. 4. 2025 haben in vielen Ländern Europas, nicht nur der EU, viele Bürger ihre Teilnahme erklärt. … (Berlin: European Peace Project am 9. Mai – Kunstaktion für Frieden)

Streetaction4peace – KRIEG IST NIE DIE EINZIGE WAHL, ABER IMMER DIE SCHLECHTESTE!

Sonntags jeweils 15-17 Uhr am Brandenburger Tor, Pariser Platz, Berlin

Flashmob – streetaction4pease

(Produktion: Mathias Tretschog / Dauer: 06:33)

Denkmale der Befreiung – Spuren der Roten Armee in Deutschland

Im Westen wie im Osten Deutschlands existieren Hunderte von sowjetischen Ehrenmalen und Soldatenfriedhöfen. Sie erinnern an die vielen Sowjetbürger, die als Soldaten der Roten Armee im Kampf gegen Krieg und Faschismus, als verschleppte Zwangsarbeiter oder in den Lagern ihr Leben verloren. Es gibt 3400 Plätze in Deutschland, an denen sowjetische Kriegstote bestattet wurden. …

Tulpanow – Stalins Macher und Widersacher. Die Biografie

Sergej Tulpanow lenkte als oberster sowjetischer Kulturoffizier 1945 bis 1949 den geistig-moralischen Neuaufbau der Ostdeutschen

Als 1945 die Russen kamen, wurden die Ostdeutschen entnazifiziert und umerzogen. Einer, der dafür verantwortlich war: Oberst Tulpanow. Sein Name geistert durch Memoiren und Geschichtsschreibung. Er gehörte zu den wichtigsten Nachkriegspolitikern in Deutschland und hat die Entwicklung bis 1990 maßgeblich beeinflusst. Sergej Tulpanow lenkte als oberster sowjetischer Kulturoffizier 1945 bis 1949 den geistig-moralischen Neuaufbau der Ostdeutschen. …

08. Mai 2021 – Beinahe 11 Stunden aufgearbeitetes historisches Film-Material aus dem Jahr 1978!

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