01.08.2023 - Ein Erlebnisbericht von Free-Assange-Aktivisten aus Berlin über das 5. Friedensfestival von Pax Terra Musica in Friesack. Bereits seit November 2018 zeigen Berlin-Brandenburger Menschenrechts- und Friedensaktivisten regelmäßig vor den Botschaften der USA, Frankreich, Großbritannien und den Büros der EU-Kommission bzw.- Parlament Gesicht für die Freilassung des australischen investigativen Journalisten und Verlegers Julian Assange. Am 29. und 30. Juli 2023 waren Free-Assange-Aktivisten zum 2. Mal zu Gast beim Friedensfestival in Friesack. Es waren tolle 2 Tage und wir kommen gerne wieder zum Pax Terra Musica Festival 2024 und dann vielleicht, um gemeinsam die Freiheit von Julian Assange zu feiern.
Freiheit für Julian Assange – JETZT! Berlin feiert seinen 52. Geburtstag!
03.07.2023 - Free Assange Berlin: Julian Assange ist auf Verlangen der USA im „Guantanamo Großbritanniens“ eingekerkert. Die Haftbedingungen seiner Isolation bezeichnet der langjährige UN-Sonderberichterstatter Prof. Nils Melzer als Folter. Die Entscheidung Großbritanniens von Juni 2022 dem Auslieferungsgesuch der USA zu entsprechen, hat viele Menschen erschüttert. Seitdem sitzt Julian Assange ohne Urteil in Auslieferungshaft im Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh in London. Wir hier in Berlin reihen uns ein in die weltweiten Initiativen, die seinen 5. Geburtstag im Hochsicherheitsgefängnis zum Anlass nehmen, die bedingungslose, sofortige Freilassung von Julian Assange zu fordern. Die furchtbare Situation von Julian Assange hat weltweite Auswirkungen auf investigativen und regierungskritischen Journalismus. Wenn Journalisten bei nicht genehmen Artikeln Lebensgefahr droht, wird der Pressefreiheit – und ganz allgemein der freien Meinungsäußerung – der Todesstoß versetzt.
Die NATO-Osterweiterung, Julian Assange und WikiLeaks
06.06.2023 - NEIN bedeutet NEIN: Russlands rote Linien bei der NATO-Osterweiterung! Immer wieder behaupten Politiker, sogenannte Experten aus Wissenschaft, diversen NGOs und Journalisten des selbst ernannten "Wertewestens", dass es vonseiten der NATO gegenüber Russland keine Vereinbarung gegeben hätte, die eine NATO-Osterweiterung ausschließen würde, obwohl 1999 in der OSZE-Akte vereinbart wurde: «Jeder Staat hat das Recht auf eigene Sicherheit – aber nicht auf Kosten der Sicherheit eines anderen Staates». Die Ausdehnung der NATO-Staaten seit 1999 bis heute bis an Russlands Grenzen, ist eine der Hauptursachen, warum Russland sich seit Februar 2022 gezwungen sah, eine militärische Sonderoperation in der Ukraine zu starten. Diese Dokumentation widerlegt zweifelsfrei anhand von Dokumenten der George Washington University, WikiLeaks und zahlreicher weiterer Quellen, die Narrative von Vertretern NATO-naher westlicher Medien, NGOs und Politiker von Parteien bis hin zu Regierungen, die meinen, es hätte nie Abkommen mit Russland gegeben, die einer NATO-Osterweiterung zuwiderlaufen.
Jeder hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person!
25.04.2023: Julian Assange - 4 Jahre Folter in Großbritanniens Guantánamo! Artikel 3, Allgemeine Erklärung der Menschenrechte: "Jeder hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person" Am 11. April 2019 wird Julian Assange - australischer Journalist und Gründer von WikiLeaks, von der Londoner Polizei aus der Botschaft Ecuadors gekidnappt und ins Hochsicherheitsgefängnis Belmarch verbracht, wo er seither wegen der Veröffentlichung von US-Kriegsverbrechen systematischer Folter ausgesetzt wird und auf seine Auslieferung an die USA wartet, wo ihm 175 Jahre Haft drohen. Für Julian Assange kommt das einem Todesurteil auf Raten gleich! „Wenn das Aufdecken von Verbrechen wie ein Verbrechen behandelt wird, dann werden wir von Verbrechern regiert“. (EDWARD SNOWDEN)
Acht Jahre Krieg im Jemen, acht Jahre Kriegsverbrechen, Völkermord und Plünderung durch den kollektiven Westen
20.03.2023 - Stop the WAR in Yemen: "Krieg ist nicht die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln. Im Gegenteil, er stellt immer ein katastrophales Versagen politischen Könnens und Vorstellungsvermögen dar" >>Kofi Annan (Ghana), 1997 - 2000 Generalsekretär der Vereinten Nationen<< 26.03.2015 – 26.03.2023 = 2.923 Tage Blockade und Krieg im Jemen. Kriegsschiffe, Kampfjets, Artillerie und Bomben aus deutscher Produktion, werden von Saudi Arabien und den VAE bei der Blockade und tagtäglicher Bombardements Jemens Zivilbevölkerung verwendet. So leisten seit Jahren die Bundesregierungen erneut Beihilfe zu Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Völkermord, als hätte es die Blockaden von Leningrad, Stalingrad, die Zerstörung Europas mit 80 Mio. Kriegsopfern zweier Weltkriege – von Deutschland zu verantworten, nicht gegeben.
10. Dezember 2022 – Tag der Menschenrechte: Teil 2 – Menschenrechte und Völkerecht, Doppelmoral, Falschheit und fehlende Glaubhaftigkeit deutscher Außenpolitik
Die Welt brennt und die Menschen schweigen! Von Mathias Tretschog – Journalist, Menschenrechts- und Friedensaktivist. Der folgende Beitrag befasst sich mit einigen und bisher nicht strafrechtlich verfolgten außenpolitischen Entscheidungen deutscher Regierungen, die ersichtlich nationales und internationales Recht – insbesondere das Völkerrecht verletzten respektive verletzen. Wegen der zahlreichen Verstöße gegen das Völkerrecht und die UN-Charta der Menschenrechte in unzähligen Konflikten weltweit mit der Beteiligung Deutschlands, kann nicht auf jede einzelne Verfehlung durch Deutschlands Regierungskabinette von Schröder, Merkel und Scholz sowie den bisher beteiligten Regierungsparteien mit Sitz im Reichstag von SPD, CDU/CSU, FDP und Bündnis90/Grüne eingegangen werden. Erwähnung finden insbesondere deutsche Rüstungsexporte im Kontext Artikel 3 der UN-Menschenrechtscharta (Recht auf Leben und Freiheit), der Angriffskrieg gegen Jugoslawien, das US-Drohnenprogramm von Ramstein aus, der Krieg im Jemen, der Krieg in der Ukraine und der Irakkrieg vs. Julian Assange – der wegen der Veröffentlichung von US-Kriegsverbrechen seit Jahren in Großbritannien gefoltert wird und vor seiner Auslieferung in die USA steht.
10. Dezember 2022 – Tag der Menschenrechte: Teil 1 – Heuchelei und Verlogenheit deutscher Politiker, die Situation der Menschenrechte in Deutschland
„Alle Menschen sind gleich an Würde und Rechten geboren.“ Von Mathias Tretschog – Journalist, Menschenrechts- und Friedensaktivist. Am 10. Dezember 2022 begeht die Welt den 74. Jahrestag der Menschenrechte. An jenem 10. Dezember 1948 hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen – nach den Ereignissen und menschlichen Verwerfungen zweier Weltkriege, die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verabschiedet. An selbigen Freitag des 10. Dezembers 1948 beendet der Hauptausschuss des Parlamentarischen Rates in Bonn die erste Lesung des Grundgesetzes für eine neue Bundesrepublik Deutschland, die folgend am 23. Mai 1949 aus den damaligen Besatzungszonen Westdeutschlands bzw. Berlin (USA, Großbritannien und Frankreich) hervorgehen sollte. An jenem Montag des 23. Mai 1949 trat das Grundgesetz der BRD in Kraft, welches in seinen ersten 19 Artikeln (Die Grundrechte) im Prinzip die UN-Charta der Menschenrechte enthält und der Welt bereits in seiner Präambel – nach Hitlers nationalsozialistischem Terror und Verbrechen des Zweiten Weltkrieges, der Weltgemeinschaft und in Verantwortung vor Gott und den Menschen verspricht, dass die neue Bundesrepublik Deutschland zukünftig dem Frieden auf der Welt dienen wird. Mathias Tretschog - Freier Journalist, Menschenrechts- und Friedensaktivist hinterfragt aus gegebenem Anlass in Teil 1 - Die Situation der Menschenrechte in Deutschland. Teil 2 beschäftigt sich mit deutscher Außenpolitik und der Wahrung von Menschenrechten durch die Bundesregierungen seit Schröder-Deutschland.
Free Assange Berlin – Podcast: Nils Melzer fordert Ende des „ohrenbetäubenden Schweigens“ über die staatliche Verfolgung von Julian Assange in den britischen Medien
03.03.2022 - Free Assange Berlin - Podcast: "„Das Schweigen ist ohrenbetäubend. Wenn sich die wichtigsten Medienorganisationen zusammentun würden, wäre dieser Fall meiner Meinung nach innerhalb weniger Tage erledigt. Der UN-Sonderberichterstatter für Folter, Nils Melzer, warf den großen Nachrichtenmedien vor, ihrer Rolle als „vierte Gewalt“ nicht gerecht zu werden und die Öffentlichkeit nicht über die Auswirkungen des Verfahrens gegen Herrn Assange auf die Pressefreiheit und die Rechtsstaatlichkeit zu informieren. Der UN-Beamte sagte, er habe früher geglaubt, dass die Presse auf die Beweise „anspringen“ würde, die auf „politische Verfolgung und grobe richterliche Willkür“ in diesem Fall hinweisen. Doch stattdessen sei er auf eine „Mauer des Schweigens“ gestoßen." (Nils Melzer)
Völkerrecht: Russlands Anerkennung der Volksrepubliken Donezk und Lugansk
Am 22.02.2022 posten zahlreiche empörte deutsche „Volksvertreter*innen“ wegen russischer Truppen in Donezk und Lugansk bzw. wegen der Anerkennung der beiden Volksrepubliken durch Russland auf Facebook folgenden Text: „Verstöße gegen das Völkerrecht müssen Konsequenzen haben“. Sie werfen Putin vor, eine Gefahr für den Weltfrieden zu sein, die Minsker Abkommen und somit das Völkerrecht gebrochen zu haben und sanktionieren wie bei jeder anderen Gelegenheit wieder Russland. Tatsache ist aber, dass laut OSZE die Ukraine militärische Kriegshandlungen gegen die Volksrepubliken bereits seit dem 18.01.2022 durchführte. Somit sind die Minsker Abkommen bzw. Völkerrecht nicht durch Putin gebrochen worden sondern durch die Entscheidungen der ukrainischen Regierung unter Führung des Präsidenten Igor Anatoljewitsch Selenski, bevor Russland die Volksrepubliken anerkannte und zum Schutz der Zivilbevölkerung Friedenstruppen in die Volksrepubliken nach internationalen Rechtsnormen entsenden musste!
Westsahara, Mauritius, Gaza, Golan, Westjordanland, Ostjerusalem, Sokotra, Mayun, Hanish, Jemen, Krim. Über „Moral“ und „Werte“ des Westens – insbesondere wenn sie doppelt daher kommen!
16.02.2022 - Mathias Tretschog, Exklusiv-Beitrag für das Friedensfestival Pax Terra Musica - vom 28. bis 31. Juli 2022 in Friesack bei Berlin: Über die Doppelmoral der selbsternannten Wächter von Frieden, Freiheit, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte! Bevor wir zur Betrachtung der jeweils genannten Gebiete kommen sei eines angemerkt, weder der Republik Jugoslawien – die 1999 durch Deutschland an der Seite der USA und weiterer NATO-Staaten völkerrechtswidrig bombardiert und zerschlagen wurde, noch Julian Assange, Chelsea Manning und Edward Snowden – die über WikiLeaks US-Kriegsverbrechen im Irak, Afghanistan e.t.c. aufgedeckt haben, hat die Charta von Paris, die Schlussakte von Helsinki oder gar die Charta der Vereinten Nationen mit ihren Regeln und Verpflichtungen irgendwie helfen können.
