Festveranstaltung für Frieden und Völkerverständigung in Neuenhagen bei Berlin

Am 7. Oktober 2025 fand in Neuenhagen bei Berlin eine Festveranstaltung „Alternative Einheitsfeier für Frieden und Völkerverständigung“ des Vereins Ostdeutsches Kuratorium von Verbänden (OKV) statt.

Der 7. Oktober war in der DDR der Tag der Republik, welche an jenem Tag im Jahr 1949 gegründet wurde. Der Nationalfeiertag wurde 1950 eingeführt.

Das Ostdeutsche Kuratorium begeht seit 2006 jährlich den Jubeltag der Bundesrepublik mit einer Alternativen Einheitsfeier am 7. Oktober. In dieser werden die Defizite, besonders die aktuellen benannt, die dieser „Vereinigung“ innewohnen, weiter bestehen bzw. sich deutlich weiter verschärfen. Kultur – Filme – Dokumentationen – Reden – Bildvorträge machten und machen diese Veranstaltung aus.

Eines der heute vielen angesprochenen Themen war der völkerrechtbindende „Zwei-plus-Vier-Vertrag„, am 12.09.1990 in Moskau zwischen den Alliierten und den beiden deutschen Staaten DDR und BRD geschlossen.

Die Verbände des OKV setzen ihre Aktivitäten fort, solange die Vereinbarungen des 2+4-Vertrages, hier insbesondere die dort formulierten Punkte der deutschen Verantwortung für eine Friedenspolitik, aber auch die sozialpolitischen Defizite, die kulturellen Defizite sowie die mit vorgenannten verbundene Geschichtsverfälschung behoben werden.

Mathis Tretschog

Journalist bei Freie Presse News

Impressionen aus Neuenhagen bei Berlin

(Dauer: 39:17)

Rede von Sevim Dagdelen (Dauer: 37:20)

Dr. Matthias Werner – Willenserklärung des OKV (Dauer: 09:19)

der Teilnehmer der Protestveranstaltung des Ostdeutschen Kuratoriums von Verbänden e.V.

vom 7. Oktober 2025

Wir, die Teilnehmer dieser Protestveranstaltung aus Anlass des Anschluss der sozialistischen DDR an die imperialistische BRD vor 35 Jahren, haben uns versammelt, um unser Engagement für Menschenrechte, Antifaschismus und Solidarität zu dokumentieren und gegen die menschenfeindliche Politik der gegenwärtigen Bundesregierung zu protestieren.  

Die Politik des Sozialabbaues, der Verteilung des Reichtums für die oberen Schichten, die weltweite Beteiligung an Kriegen und die Faschisierung der Gesellschaft nimmt mit den Verabschiedeten Haushalt 2025 volle Fahrt auf. Für die große Mehrheit der Bevölkerung und insbesondere große Teile der ostdeutschen Bevölkerung haben sich in den letzten Jahren keine Verbesserungen ihrer Lebenslage ergeben. Löhne und Renten im Osten hinken weiter hinter dem Westniveau her. Die Anzahl der Arbeitslosen und der „Bürgergelt Empfänger“ ist ständig gestiegen. In einem der reichsten Länder der Welt wird einer steigenden Anzahl von Menschen nur durch Almosen ein Leben am Existenzminimum gewährt und selbst dieses soll im Interesse einer maßlosen Hochrüstung gekürzt werden.

Mit allen Mitteln, auch auf die Gefahr eines Atomkriegs, soll die drohende Niederlage der Ukraine, die im Interesse der Imperialistischen Hauptmächte Krieg gegen Russland führt, verhindert werden. Mit einen auf Lügen beruhenden Propagandafeldzug sollen die Völker Europas auf einen Krieg gegen Russland eingeschworen werden. Und Deutschland spielt dabei den Vorreiter.

Dagegen protestieren wir.

Neue US- Mittelstreckenwaffen, die in Deutschland als Erstschlags- und Enthauptungswaffen ab 2026 gegen Russland stationiert werden sollen. Erhöhen die Spannungen drastisch und machen Deutschland zur strategischen Zielscheibe.

Wir fordern von der Bundesregierung: Frieden mit Russland und China und allen anderen Völkern!

  • Stopp des Hochrüstungskurses! Stattdessen Abrüstung und Einsatz der frei werdenden Mittel für Soziales, Bildung, Gesundheit, Kultur und den Schutz der Umwelt!
  • Nein zur Wehrpflicht!
  • Keine Stationierung neuer US – Mittelstreckenwaffen!
  • Keine Waffenlieferungen an die Ukraine und Israel sowie stopp von Rüstungsexporten in alle Welt!
  •         Stopp der Militarisierung der Gesellschaft! Keine Unterordnung von Gesundheitswesen, Bildung und Wissenschaft unter Kriegstüchtigkeit!
  • Keine „Staatsräson“, die die völkerrechtswidrige Kriegs-,Entrechtungs-,Enteignungs-, Besatzungs- und Vernichtungspolitik Israels rechtfertigt!
  • Nein zu Wirtschaftssanktionen, die nicht von der UN beschlossen wurden, sie sind völkerrechtswidrig!
  • Den Beitritt zum Atomwaffenverbotsvertrag!

Die Durchsetzung dieser Ziele erfordert die nationale und internationale Einheit aller friedliebenden und fortschrittlichen Kräfte.

Wir setzen uns für Bündnisse aller friedliebenden und fortschrittlichen Kräfte in Deutschland ein und unterstützen aktiv gemeinsame Aktionen für Frieden und gegen Sozial- und Demokratieabbau.

Dr. Matthias Werner – Präsident des OKV e. V.

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