Das Massaker von Butscha vom März/April 2022
Etwa 25 Kilometer nordwestlich der ukrainischen Hauptstadt Kiew liegt die Kleinstadt Butscha mit seinen rund 35.000 Einwohnern (Stand: Februar 2022).
Anfang April 2022 gingen verstörende Bilder von etwa 280 ermordeten Zivilisten aus diesem Städtchen um die Welt. Die Verantwortlichen des Massakers von Butscha waren in Deutschland und der EU durch die umstrittenen CIA-/Atlantikbrücke/-NATO-Medien auch ohne gewissenhafte Untersuchungen gleich ausgemacht. Ein russisches Kriegsverbrechen soll es mal wieder gewesen sein.
Wer dem Narrativ russischer Kriegsverbrechen des Öffentlich-Rechtlichen-Rundfunks von ARD über RBB bis ZDF nicht folgte, wurde sogleich als Freund Putins abgestempelt, verachtet und gebrandmarkt.
Mit der Verurteilung des ehemaligen tschechischen Soldaten Filip Siman wegen Plünderung von gefallenen Soldaten als auch Zivilbewohnern u. a. in Butscha*, der sich als Söldner bei dem ukrainischen Bandera-Nazi-Regime anbiederte, wird beinahe drei Jahre später ein weiterer Beweis augenfällig darüber, wer im März 2022 tatsächlich Kriegsverbrechen in Butscha begangen hatte. Russische Soldaten konnten es nicht gewesen sein! (*Quelle: Ceske Noviny, 13.01.2025)
Bundeskanzler Olaf Scholz verkündetet noch voller Entrüstung am 03. April 2022: „Diese Verbrechen des russischen Militärs müssen wir schonungslos aufklären.“ Nun hat sich herausgestellt, dass die Kriegsverbrechen nicht durch das russische Militär, sondern durch ausländische Söldner im Dienste des Bandera-NAZI-Regimes von Selensky inszeniert wurden.
Ob der Noch-Bundeskanzler Olaf Scholz und die russophoben, kriegsgeilen US-Marionetten aus dem Reichstag bzw. deutschen Redaktionsstuben nun Sanktionen und Vergeltung gegen ihre Brüder im Geiste aus Kiew fordern werden?
Mathias Tretschog – Freie Journalist
Freunde der Friedenskoordination Cottbus haben den Artikel auf Ceske Noviny übersetzt:
Ehemaliger tschechischer Soldat muss wegen Plünderung in der Ukraine acht Jahre ins Gefängnis

Fototitel: Der ehemalige tschechische Soldat Filip Siman, der wegen Plünderungen in
der Ukraine eine siebenjährige Haftstrafe verbüßen muss, wartet auf den Beginn seiner
Anhörung vor dem Berufungsgericht, 13. Januar 2025, Prag. Foto: CTK/Kamaryt Michal
Prag – Der ehemalige tschechische Soldat Filip Siman, der sich nach der russischen Invasion den ukrainischen Freiwilligen angeschlossen hatte, erhält eine Gefängnisstrafe von acht Jahre wegen Raubes an Kriegsopfern.
Das Prager Hochberufungsgericht hat seine ursprüngliche Strafe heute um ein Jahr erhöht. Auf Grund der Berufung der Staatsanwaltschaft befand das Gericht den Mann nicht nur der Plünderung, sondern auch des Dienstes in einer ausländischen Armee für schuldig. Der Dienst eines tschechischen Staatsbürgers in einer sogenannten befreundeten Armee eines anderen Landes, bedeutet laut Gericht nicht, dass seine Verantwortung für kriminelle Verbrechen aufgehoben ist.
Das Berufungsgericht betonte die soziale Schädigung von Simans Handlungen. Laut dem Gericht nutzte der Mann die Situation zugunsten seiner Bereicherung auf Kosten der vom Kriegskonflikt betroffenen Menschen aus und nannte die erworbenen Dinge „Kriegsbeute“. Er habe sich komplett außerhalb der Normen der zivilisierten Gesellschaft befunden, urteilten die Richter.
Siman reiste im März 2022 in die Ukraine, absolvierte dort eine Grundausbildung und wurde bewaffnet. Mit einer Gruppe von Freiwilligen, für die er verantwortlich war, zog er dann in die Städte Irpiň und Buča (sic! Buča, deutsch Butscha) . Dort wurde er damit beauftragt, bei den Schützengräben zu patrouillieren und die sogenannten Erstoperationen durchzuführen. Laut Urteil beschlagnahmte er bei der Befolgung der Befehle sowohl gefallener Soldaten als auch Zivilbewohner – zum Beispiel einen Ring, anderen Schmuck, Stücke aus Gold und Silber sowie Bargeld. Im April 2022 wurde Siman von der ukrainischen Armee zunächst festgehalten und reiste aber dann zurück in die Heimat. Ihm drohten als Strafverfolgung acht bis zwanzig Jahre Gefängnis.
Nicht nur Zeugenaussagen, sondern auch Videoaufnahmen, die er selbst in der Ukraine aufgenommen hatte, haben gegen Siman ausgesagt. Dieser Soldat, der seitdem auf Veranlassung der Staatsanwaltschaft in Gewahrsam sitzt, wehrte sich unter anderem damit, dass er in der Ukraine auf die Befehle seiner Vorgesetzten hörte und das die Aneignung von „Kriegsbeute“ gängige Praxis war. Zuvor bestritt er die Schuld vollständig, änderte aber seine Vorgehensweise, bevor Berufung einlegte.
„Ich muss zugeben, dass ich das Verhalten, das ich vor Ort begangen habe, nach meiner Ankunft in Tschechien heruntergespielt habe. Ich konnte nicht zugeben, dass ich etwas so Ernstes getan habe, für das ich verfolgt werden sollte“, reagierte der 28-jährige Siman auf den Hinweis der Staatsanwaltschaft, dass er sich keiner Katharsis unterzogen habe. „Im Laufe der Zeit erst erkannte ich zu gut, dass es nicht richtig war. “ Ich weiß, es klingt schlecht, aber zu diesem Zeitpunkt schien es wirklich normal. Jetzt kam ich zu dem Schluss, dass es ein Fehler war“, sagte er. Er fügte hinzu, dass er jede Strafe akzeptieren werde, aber meinte dass eine niedrigere als die ursprünglich verhängte siebenjährige Gefängnisstrafe ausreichen würde. Sein Anwalt Zdeněk Odehnal wies auf Simans bisherige Straflosigkeit und sein niedriges Alter hin. Er sagte den Reportern, dass er erwäge, eine erneute Berufung einzureichen.
Autor: CTK
Aus dem Vortrag Frieden und Krieg in Europa – Der Krieg in der Ukraine
23.11.2024, eine Veranstaltung von RotFuchs Förderverein & Frieko Cottbus (Dauer: 11:35)
PRESSESTIMMEN ZU BUTSCHA
13.01.2025 – Ceske Noviny
Prag – Der ehemalige tschechische Soldat Filip Siman, der sich nach der russischen Invasion ukrainischen Freiwilligen angeschlossen hatte, verbüßt acht Jahre Haft wegen Plünderung bei Kriegseinsätzen. Das Prager Oberberufungsgericht erhöhte heute seine ursprüngliche Strafe um ein Jahr. Auf Grundlage der Berufung des Staatsanwalts befand er den Mann nicht nur wegen Plünderung, sondern auch wegen Dienst in ausländischen Streitkräften für schuldig. …
Tscheche wegen Plünderungen bei Kriegseinsätzen in der Ukraine verurteilt
13.01.2025 – Radio Prag International
Ein ehemaliger tschechischer Soldat ist zu acht Jahren Gefängnis für Plünderungen bei den Kriegsoperationen in der Ukraine verurteilt worden. Das ursprüngliche Urteil wurde am Montag vom Prager Obersten Berufungsgericht um ein Jahr erhöht. Der Mann reiste 2022 in die Ukraine und schloss sich dort den Freiwilligen an.
Das Berufungsgericht betonte die soziale Schädlichkeit des Handelns des Ex-Soldaten. Der Mann missbrauchte laut dem Gericht die Situation zugunsten seiner Bereicherung auf Kosten der vom Krieg betroffenen Menschen und bezeichnete die erworbenen Gegenstände beschönigend als „Kriegsbeute“. Der Ex-Soldat habe sich damit außerhalb der Normen der zivilisierten Gesellschaft befunden, erklärten die Richter.
Aktualisierung vom 22.11.2024
Als Massaker von Butscha wird eine Reihe von Kriegsverbrechen in der Stadt Butscha (Oblast Kiew), einem Vorort von Kiew, bezeichnet, die im Frühjahr 2022 während der Schlacht um Kiew durch Angehörige der russischen Kriegspartei an der ukrainischen Zivilbevölkerung begangen wurden. Nachdem die russischen Streitkräfte Anfang April 2022 nach etwas mehr als einem Monat abgezogen waren, wurden laut ukrainischen Angaben bis August 2022 (Schlussbilanz) 458 Leichen gefunden, von denen 419 Anzeichen dafür trugen, dass die Opfer erschossen, gefoltert oder erschlagen worden waren. 39 scheinen ohne Gewalteinwirkung verstorben zu sein. Fast alle Toten waren Zivilisten. Alle Fälle werden von Ermittlern für Kriegsverbrechen untersucht.[1][2]
Ein Bericht des UNHCHR vom Dezember 2022 dokumentierte bis zum 31. Oktober 2022 die Tötung von 73 Zivilisten in der Stadt und wies auf die bevorstehende Bestätigung von weiteren 105 mutmaßlichen Tötungen hin.[3][4]
Russland wird vorgeworfen, gezielt Massaker an ihnen verübt zu haben.[5][6] Die russische Regierung bestreitet eine Beteiligung russischer Soldaten an den Folterungen und Tötungen.[7][8] Ob auch Angehörige der Gruppe Wagner an dem Massaker beteiligt waren, ist Stand April 2022 nicht vollends aufgeklärt.[9]
Butscha: „Wir waren die Polizei, wir waren das Gericht, wir waren das Erschießungskommando“
16.07.2024 – Overton
Die Massaker von Butscha und Irpin müssten nach einer Aussage eines Tschechen, der zur fraglichen Zeit mit einem Freiwilligenverband die Städte „gesäubert“ hat und wegen Plünderung vor Gericht steht, näher untersucht werden.
Der tschechische Präsident Petr Pavel gewährt immer wieder nach Vorprüfung durch das Verteidigungsministerium tschechischen Bürgern die Möglichkeit, in die ukrainische Armee einzutreten und gegen Russland zu kämpfen. Im März etwa durften wieder 20 Tschechen in den Krieg ziehen, 56 wurde dies aber verweigert. Etwa 150 Tschechen haben seit Beginn des Krieges die Genehmigung erhalten. Wer ohne Genehmigung sich ukrainischen Truppen oder Freiwilligenverbänden anschließt, muss mit Bestrafung rechnen.
Das ist auch der Fall bei dem 27jährigen Filip Siman und Daniel, einem weiteren Mann, die sich mit Beginn des Krieges dem bereits 2014 gegründeten ukrainischen Freiwilligenbataillon Karpatská Sič ungenehmigt angeschlossen haben und gegen die die Nationale Zentralstelle gegen die organisierte Kriminalität im Juni 2022 nach Rückkehr Ermittlungen einleitete. Das wie die anderen Freiwilligenverbände formal den Streitkräften angeschlossene Bataillon besteht aus ausländischen Freiwilligen, darunter auch Tschechen, und war zu Beginn des Krieges im Raum Kiew eingesetzt. …
09.04.2022 – Groteske und postfaktische Inhalte aus der Wikipedia von Markus Fiedler, Dirk Pohlmann & Frank-Michael Speer
Butscha: Entsetzen über Blutbad nach Abzug der russischen Armee
09.04.2022 – uptay News
Kriegstag 39: Die russische Armee zieht sich nach fünf Wochen Kampf aus der Region um Kiew zurück. Die nachrückende ukrainische Armee entdeckt im Ort Butscha Dutzende tote Zivilisten. Die Weltöffentlichkeit ist entsetzt.
Leichen auf den Straßen, ausgebrannte Autos, rußgeschwärzte Häuser ohne jeden Bewohner: Der Abzug der russischen Truppen aus der Umgebung der ukrainischen Hauptstadt Kiew hat am Sonntag das Ausmaß der Gräueltaten an der Zivilbevölkerung sichtbar gemacht. Nach Angaben der ukrainischen Generalstaatsanwaltschaft wurden in den Kiewer Vorstädten bisher 410 Bewohner tot geborgen. Die Bilder vor allem aus der Vorstadt Butscha lösten international Entsetzen aus. EU-Ratspräsident Charles Michel sprach von einem Massaker und kündigte weitere EU-Sanktionen gegen Russland an, das vor gut fünf Wochen in das Nachbarland einmarschiert war. …
Ukrainische Medien: Bislang 340 Leichen in Butscha gefunden
04.04.2022 – upday News
Laut einem Bestattungsdienst sind bereits 330 bis 340 tote Zivilisten in Butscha gefunden worden. Ihre leblosen Körper wurden mitten auf der Straße, aber auch vergraben in Hinterhöfen entdeckt.
Nach dem Massaker in der Stadt Butscha bei Kiew sind ukrainischen Medienberichten zufolge deutlich mehr als 300 Leichen von Zivilisten geborgen worden. Bis Sonntagabend seien bereits 330 bis 340 leblose Körper eingesammelt worden, schrieb die Zeitung «Ukrajinska Prawda» am Montag unter Berufung auf einen Bestattungsdienst. Am Montag wurde die Suche nach weiteren Opfern fortgesetzt. Einige Leichen seien in Hinterhöfen vergraben, hieß es. …
Obduktionen zu Butscha: Kein Massaker, keine Russen …
25.04.2022 – RT DE
Nun wurden also einige der Toten von Butscha obduziert. Aber das Ergebnis passt nicht zu der dramatischen Erzählung, die daraus gemacht wurde, und schon gar nicht zu den massiven Vorwürfen gegen die russische Armee. Kein Problem, man ignoriert tapfer alle Widersprüche. Langsam scheint sich die Geschichte von Butscha aufzulösen. Zumindest so weit, dass die Eindeutigkeit, mit der zum einen ein Verbrechen und zum anderen eine russische Verantwortung dafür behauptet wurde, nicht haltbar ist.
Zwei der zentraleren westlichen Medien, der britische Guardian und die Washington Post, veröffentlichten jetzt Obduktionsergebnisse von Toten aus Butscha, die ergaben, dass sie Flechette-Munition zum Opfer gefallen seien. Flechette sind Schrapnelle in Gestalt von kleinen Metallpfeilen. Sie benennen sogar die Munition, aus der diese Pfeile stammen – 3Sh-1, abgefeuert aus einer 122-mm-Haubitze des Typs D-30. …
13.04.2022 – RT DE
Putin: Butscha war inszenierte Fälschung wie die angeblichen Chemiewaffenangriffe in Syrien
Russlands Präsident Wladimir Putin hat die Anschuldigungen zurückgewiesen, laut denen russische Truppen für die Tötung von Zivilisten im Kiewer Vorort Butscha verantwortlich sein sollen. Er bezeichnete den Fall als eine Fälschung. Der Staatschef äußerte seine Position zu der Angelegenheit am Dienstag auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem weißrussischen Amtskollegen Alexander Lukaschenko. Er sagte:
„Ich habe viel mit vielen meiner Kollegen aus westlichen Ländern gesprochen. Bis heute. Und wenn sie anfangen, von Butscha zu sprechen, frage ich sie: ‚Waren Sie jemals in Raqqa? Haben Sie gesehen, wie diese syrische Stadt von der US-Luftwaffe aus der Luft bis auf die Grundmauern ausgelöscht wurde?'“
Monatelang lagen die Toten dort in den Ruinen und verwesten. Niemand kümmerte sich darum, niemand bemerkte es überhaupt. Niemand erinnert sich an die Hunderte von getöteten Zivilisten in Afghanistan. Alle schwiegen! Als sie in Syrien provozierten und den Einsatz von Chemiewaffen durch die Assad-Regierung inszenierten, gab es kein solches Schweigen. Dann stellte sich heraus, dass es eine Fälschung war. Dasselbe Spiel geschah in Butscha.“
Interview mit Lawrow: Die Rolle Deutschlands und der EU in der Ukraine, Butscha und Russophobie
Der Außenminister Russlands Sergei Lawrow hat dem TV-Sender „Rossija“ ein Interview zur derzeitigen militärischen Konfrontation in der Ukraine gegeben und ist darin unter anderem gesondert auf die Rolle des heutigen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier seit dem Sturz der ukrainischen Regierung 2014 eingegangen. (Video)
Die Wahrheit über Butscha liegt irgendwo da draußen
06.04.2022 – Scott Ritter auf RT DE
„Im Krieg stirbt die Wahrheit zuerst.“ Dieses Zitat wird Aischylos zugeschrieben, einem griechischen Tragödiendichter aus dem 6. Jahrhundert v. Chr., der für seinen „ausgiebigen Gebrauch von Bildern, mythischen Anspielungen, erhabener Sprache, Wortspielen und Rätseln“ bekannt war. Es ist daher nur passend, dass ein Zitat des Mannes, der das Konzept jeder modernen Kriegspropaganda zum ersten Mal formulierte, in der heutigen Ukraine zum Leben erweckt wurde. Die Regierung in Kiew und ihre westlichen Berater für das Führen auch des Informationskrieges haben sich wohl alle dramaturgischen Mittel des Aischylos zunutze gemacht, um in der ukrainischen Stadt Butscha eine moderne Tragödie zu inszenieren. Und diese Tragödie offenbart, dass das Konzept der Lüge nicht nur ein Nebenprodukt ist, sondern auch als Kriegswaffe eingesetzt werden kann. …
Früherer UN-Waffeninspekteur: Butscha nützt der ukrainischen Regierung
06.04.2022 – Scott Ritter auf RT DE
Der frühere UN-Waffeninspekteur im Irak, Scott Ritter sagt im Interview, dass die ukrainische Seite ihre Behauptungen bisher ausschließlich auf Videobeweise stützt, ohne jegliche forensische Untersuchungen vor Ort. Da die Ukraine mit dem Vorfall in Butscha, wie die empörten Reaktionen westlicher Verbündeter zeigen, bereits einen „Propagandasieg“ errungen habe, gäbe es für die ukrainische Regierung folglich keinen Grund, eine genauere Untersuchung einzuleiten. Denn eine derartige Untersuchung könnte wahrscheinlich Fakten vor Ort zutage fördern, die dem Narrativ eines „bösen Russlands“ widersprechen würden, so der ehemalige Geheimdienstoffizier des US Marine Corps. (Video)
05.04.2022 – RT DE
Butscha-Massaker: Weiße Armbinden führen zum Täter – vielleicht auch zum Motiv
Zum Butscha-Massaker gibt es weitere Hinweise, dass es eine Inszenierung des ukrainischen Militärs sei – und wie es dazu gekommen sein könnte. RT sprach mit dem Vize-Informationsminister der DVR Daniil Bessonow. Auch der frühere „Donbass-Volksgouverneur“ Pawel Gubarew kommt zu Wort. …
Nebensja an Selenskij: Ukrainischen Vorwürfen gegen russisches Militär in Butscha fehlen die Beweise
Die Anschuldigungen der Ukraine gegen das russische Militär seien durch keinerlei Beweise belegt. Darauf verwies der Ständige Vertreter Russlands im UN-Sicherheitsrat Wassili Nebensja am Dienstag. Der russische Diplomat wandte sich dabei an den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij, der über eine Videoverbindung an der Sitzung des UN-Sicherheitsrats teilnahm:
„Wir sehen die unbegründeten und oberflächlichen Anschuldigungen gegen die russischen Soldaten, die durch keinerlei Augenzeugenberichte gestützt werden, in Ihrer Verantwortung.“ …
04.04.2022 – RT DE
Lawrow: Aufnahmen aus Butscha sind eine antirussische Inszenierung
Am Montag sagte der russische Chefdiplomat Sergei Lawrow bei einem Treffen mit dem UN-Koordinator für humanitäre Hilfe, Martin Griffiths, dass in der Kleinstadt Butscha eine Inszenierung erfolgt sei, die Vertreter der Ukraine und ihre westlichen Schirmherren nun über alle Kanäle in den sozialen Netzwerken verbreiteten.
Lawrow wiederholte die Erklärung des russischen Verteidigungsministeriums vom Vortag und sagte, dass russische Soldaten die Stadt am 30. März vollständig verlassen hätten. Am 31. März habe der Bürgermeister der Stadt feierlich verkündet, dass in seinem Verantwortungsbereich alles in Ordnung sei. Zwei Tage später sei es zu der Inszenierung gekommen, die nun für antirussische Zwecke verwendet werde.
Behauptungen über „Gräueltaten der russischen Armee in Butscha“ schlichtweg erlogen?
Die Anschuldigungen der Kiewer Führung, das russische Militär habe in der Stadt Butscha Zivilisten massakriert, sind eine mediale False-Flag-Operation. Das erklärte das russische Verteidigungsministerium – mit evidenzbasierten Argumenten. (Video)
Kreml: Aufnahmen aus Butscha nicht vertrauenswürdig
Den von ukrainischer Seite verbreiteten Fotos und Videos über die Massentötungen in der Kleinstadt Butscha solle man nicht vertrauen, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Montag Journalisten. Experten des russischen Verteidigungsministeriums hätten bei diesen Aufnahmen Anzeichen von Fälschungen festgestellt. …
03.04.2022 – RT DE
Russischer Kriegsreporter auf der Spur des Massakers von Butscha
Die grausigen Bilder aus dem Städtchen Butscha in der Region Kiew gehen heute um die ganze Welt. Man sieht darauf mehrere Leichen und die Verantwortlichen dafür sind in den westlichen Medien bereits jetzt ausgemacht: Ein russisches Kriegsverbrechen soll es gewesen sein und einige deutsche Medien trommeln schon zum Vergeltungskrieg wie in Jugoslawien. …
Reaktionen auf Butscha: Forderungen nach Bruch mit Russland wegen „verbrecherischer Kriegsführung“
Die sofortigen Reaktionen deutscher Politiker auf die Bilder von bislang ungeprüften Verbrechen in Butscha sind sehr einheitlich. Bundesaußenministerin Annalena Baerbock erklärte, die Bilder seien „unerträglich“: „Putins hemmungslose Gewalt löscht unschuldige Familien aus und kennt keine Grenzen.“ Sie forderte weitere Unterstützung für die Ukraine. Wirtschaftsminister Robert Habeck erklärte, „dieses furchtbare Kriegsverbrechen kann nicht unbeantwortet bleiben“, und forderte eine weitere Verschärfung der Sanktionen gegen Russland. Dies werde in der EU bereits vorbereitet.
Finanzminister Christian Lindner schrieb auf Twitter, die Bilder würden den „verbrecherischen Charakter des Krieges gegen die Ukraine“ belegen. Verteidigungsministerin Christine Lambrecht fordert einen Stopp russischer Erdgaslieferungen. „Es muss eine Reaktion geben. Solche Verbrechen dürfen nicht unbeantwortet bleiben.“
Bundeskanzler Olaf Scholz erklärte: „Diese Verbrechen des russischen Militärs müssen wir schonungslos aufklären.“ …
Ganz plötzlich beherrscht der Krieg in der Ukraine wieder die Schlagzeilen, und die politische Klasse überschlägt sich mit neuen Sanktionsforderungen. „Die Bilder aus Butscha sind unerträglich“, erklärt beispielsweise Außenministerin Baerbock, und fordert sofort neue Sanktionen gegen Russland. Die Bilder aus dem Ort in der Nähe von Kiew wurden sofort „eingeordnet“ – das kann nur ein russisches Massaker an unschuldigen ukrainischen Zivilisten sein, ein abscheuliches Kriegsverbrechen. …

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