Free21 – Eine Hommage an den Gründer Tommy Hansen!

In einer Zeit, in der kriegsbesoffene Regierungen des selbst ernannten Wertewestens seit 09/11, massiv die in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte verbrieften Grundrechte aller Bürger angreifen, insbesondere jedoch die Presse- und Meinungsfreiheit inkl. unliebsamer Journalisten und widerständige Presseportale, braucht es eine unabdingbare Stärkung von unabhängigen und freien Medien gegenüber etablierter NATO-Propagandapresse.

Statt Kriege akzeptabel zuschreiben wie die 1998/99 in Jugoslawien, später im Irak, Afghanistan und Syrien, die heutige Medien-Soldateska für das Apartheidregime Israel, den Bandera-Nazis in der Ukraine u. v. a. m., kann eine freie und der Wahrheit verpflichtete Medienlandschaft Kriege verhindern!

Eines von zahlreichen aufsässigen und unabhängigen Medien ist das Magazin Free21, im Jahr 2014 von dem dänischen Journalisten Tommy Hansen ins Leben gerufen, der 2018 verstarb.

Warum Free21 besonders lesens- und empfehlenswert ist, erfahren Sie von Unterstützern und Lesern des Magazins Free21.

Mathias Tretschog – Freier Journalist

Eine Hommage an Tommy Hansen!

Tommy Hansen – 2017 Vortrag: Freie Medien, eine moderne Illusion!

Verein zur Förderung unabhängiger journalistischer Berichterstattung e.V.

Free21.org wurde 2014 von dem dänischen Journalisten Tommy Hansen gegründet.

Tommy Hansen war seit 1985 als freier investigativer Journalist tätig. Tommy hat sich vertieft mit den Ereignissen am 11. September 2001 in New York und den Kriegen, die darauf folgten, beschäftigt. Weitere Themen, mit denen er sich journalistisch auseinandergesetzt hat, sind Geopolitik und moderne Geschichte, Umweltthemen, Netzpolitik und Internet.

Tommy hat in Deutschland, der Schweiz und Norwegen gelebt und reiste in den 90er Jahren als Reisejournalist durch die Welt. Dabei verbrachte er längere Zeit in Ländern der arabischen/islamischen Welt, wie in Tunesien, aber auch in Europa, z.B. in der Ukraine.

Redaktionen von Free21

1.9.2014 bis 18.8.2018: Tommy Hansen
1.9.2018 bis 30.9.2019: Holger Bartholz
seit 1.10.2019: Dirk Pohlmann

Free21.org ist eine global ausgerichtete Plattform für journalistische Beiträge und qualifizierte Debatten. Alle Artikel werden typografisch so gesetzt, dass die layouteten Seiten als PDF-Datei heruntergeladen und auf DINA4-Papier ausgedruckt werden können. Die Artikel werden durch Fotos ergänzt und mit einem Quellenverzeichnis versehen. Alle Artikel auf Free21.org können von nichtkommerziellen Nutzern frei geteilt und verbreitet werden, sowohl online, als auch im PDF-Format und in gedruckter Form (Lizenz: Creative Commons 3.0).

Free21.org funktioniert als Netzwerk-Projekt: Wir beziehen Beiträge von Fachleuten aus den verschiedensten Fachgebieten mit ein. Alle Journalisten, Autoren, Layouter, Researcher, Korrektoren und sonstige Unterstützer arbeiten ehrenamtlich und ohne Entgelt. Dies sichert unsere Unabhängigkeit.

Zusammen arbeiten wir in diesem Netzwerk daran, in einem Zeitalter der Verwirrung die Tatsachen herauszufinden, die Fakten wieder freizulegen und über sie zu berichten. Wir wollen ein qualitativ hochwertiges und unabhängiges Medium schaffen, das frei von den Zwängen und Einschränkungen großer Medienkonzerne agieren kann und dem Leser bei seiner Meinungsbildung eine wirkliche und ehrliche Hilfe ist.

„Ich wünsche mir freie und unabhängige Medien, die mich über die Ereignisse auf einer sachlichen und neutralen Basis informieren, und nicht im Interesse der Politik & Konzerne manipulieren!“

(Peter Scholl-Latour – deutscher Journalist und Publizist, 1924 – 2014)

Leserin Antje (Land Brandenburg)

Die „Zeitschrift zum Selberausdrucken“ wurde 2014 von Tommy Hansen gegründet mit der Idee, dass sich freier und unabhängiger Journalismus über seine Leser weiterverbreitet. Das Konzept hat er dann kurz darauf bei KenFM vorgestellt, der ebenfalls eine breite Plattform von vertiefenden Hintergrundinformationen allen Menschen gratis – for free – zur Verfügung stellte (jetzt weiterhin unter apolut.net zu finden).

Anfangs war ich skeptisch, ob dieses Vertriebssystem erfolgreich sein wird, inzwischen habe ich selbst ein Abo dieser zweimonatlich erscheinenden Zeitschrift. Der Clou ist, mit dem Abo für 10€ pro Ausgabe erhält man 10 (!!!) Hefte gleichzeitig. Eins behalte ich zum Selberlesen, 9 zum Verteilen. Die zu Beglückenden stehen meistens schon fest, der Rest wird per Zufall beschenkt.

Die Zeitschrift ist unheimlich dünn, ein schmales Heftchen im A4-Format und man sieht ihr den geballten, manchmal hochexplosiven Inhalt nicht an. Auf 50 dünnen Seiten in kleiner, aber gut lesbarer Schrift (die manchmal sehr vielen Quellenangaben sind noch einen Tick kleiner) und mit wenigen, aber aussagekräftigen Fotos, Grafiken etc. stehen spannende Hintergrundanalysen aus aller Welt zur Verfügung, übersetzt von Dirk Pohlmann (der seit dem Tod von Tommy Hansen auch
für die Chefredaktion verantwortlich ist) und seinem ehrenamtlichen Übersetzerkollektiv.

Eine weitere Einzigartigkeit dieser Zeitschrift ist es, dass alle, wirklich ausnahmslos alle und dazu noch viel mehr Artikel als im gedruckten Heft auch online – for free – zur Verfügung stehen (was manchmal für die Quellennachverfolgung wichtig ist oder wenn man schnell einen Freund auf etwas aufmerksam machen will und den Link dazu schicken kann).

Jeder einzelne Artikel der kompletten 10 Jahre seit Bestehen von free21 steht zum Download in 3 verschiedenen Qualitäten zur Verfügung.

Warum ist dann die Zeitschrift, die komplett ohne Werbung auskommt, so billig??? Wie kann sich Journalismus so etwas leisten?

Die Idee dahinter scheint wohl Idealismus. Informationen, die der Journalist mühsam recherchiert hat, sollen nicht exklusiv bei einem Nachrichtenportal, teilweise hinter der Bezahlschranke, teilweise noch in der „Main-stream“-Chefredaktion versauern, sondern sich weiterverbreiten.

Viele Journalisten veröffentlichen in eigenen Blogs, auf Mikro-Spenden ihrer Leser hoffend, und schicken es danach noch zu den freien Nachrichtenportalen „in die Runde“, in der Hoffnung, breit gestreut auf den Leser zu treffen, für den „diese Information hilfreich war“. Sprich: free21.org bringt hauptsächlich Artikel als Zweitveröffentlichungen, der Inhalt wird ja dadurch nicht schlechter ;-).

Ich bin durch diese äußert interessante Zeitschrift auf geopolitische, aktuelle und historischen Analysen gestoßen, die ich so ausführlich und der Wahrhaftigkeit nahekommend nicht im „Main-stream“ finde. Da ich leider nur die deutsche Sprache beherrsche, bin ich froh über die Übersetzungen der Artikel von ausländischen Autoren. Auch die Kurzvorstellung der jeweiligen Autoren zu deren Beiträge ist für den Kontext hilfreich.

In Zeiten von Kurznachrichten und „Kurzaufregern“ ist diese Zeitschrift auf langlebige und ausführliche Information ausgerichtet.

Fazit: Viel Spaß und Erkenntnisgewinn beim Selberlesen und Weiterverbreiten dieser Zeitschrift!

Free21: Die Grundidee – Freier Journalismus für den Heimdrucker

Leserin Andrea (Österreich)

Ich werde nie vergessen, was ich gefühlt habe, als ich das Interview mit Tommy durch Ken Jebsen irgendwo auf einem Acker in Dänemark sah. Mir war in dem Moment klar: DAS muss man, muss ich unterstützen. Freier Journalismus, der durch uns „Normalos“ verbreitet werden kann. Was für eine Idee, um der Lügen- bzw. Lückenpresse entgegen zu treten.

Ein paar Monate später fuhr ich nach Berlin, um Tommy anlässlich eines Jubiläums der Friedensmahnwache zu treffen. Es war ein langes Gespräch, irgendwo in einem Ost-Berliner Cafe, das mein Leben massiv beeinflusst hat. Denn seit dieser Begegnung habe ich Free21 als Schreiberling – inzwischen freie Journalistin – unterstützt und publiziere in verschiedenen alternativen Medien.

Mein erstes „großes“ Projekt war die journalistische Begleitung der ersten Friedensfahrt „Berlin – Moskau“, deren Verlauf ich täglich dokumentierte. Auch wenn Free21 eher die großen Themen und Politik-Ereignisse als Schwerpunkt hat, kamen und kommen auch die Geschichten der Menschen, die von der großen Ereignissen betroffen sind oder mit Leidenschaft versuchen, diese mit zu gestalten. Unter dem Chefredakteur Dirk Pohlmann ist das Heft zwar noch stärker geopolitisch ausgerichtet, es bleibt aber weiter Platz für Berichte „von unten“.

„Power to the Paper – Das Internet auf Papier gebracht“ – das Motto, das Tommy damals kreierte, ist heute wichtiger denn je. Der Vertrieb bzw. die Verteilung der Print-Ausgabe zunächst von Lukas initiiert, jetzt von Björn sehr effizient weitergeführt, sorgt dafür, dass das Magazin „unsere Bubble“ verlässt.

Was mich an den Inhalten von Free21 am meisten begeistert, ist die Tatsache, dass man es auch Jahre später noch lesen kann. Dort landet nicht alles, was – von wem auch immer – an aktuellen Hype-Themen durchs mediale Dorf getrieben wird. Free21 bietet ausführlich recherchierte Artikel die wichtigen Hintergrund-Informationen, über das, was gerade passiert.

Zensur und Shadow-Banning sowie die Löschung bzw. – noch schlimmer – nachträgliche Änderung von Artikeln, machen Free21 für mich zu einem enorm wichtigen Zeitdokument.

Free21: Die Grundidee – Freier Journalismus für den Heimdrucker

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